Bis bald…

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Foto Brigitte Fuchs

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Jeder Tag

Jeder Tag hat seine Geschenke.

 

Martial (geboren ca. 40 n. Chr. ) römischer Dichter

 

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Foto Brigitte Fuchs

 

Die Freude und das Lächeln

sind der Sommer des Lebens.

 

Jean Paul (1763-1825) deutscher Schriftsteller

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Anagramm-Zweizeiler 200

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Foto Brigitte Fuchs: Landschaft bei Solothurn

 

 

SOMMERFELD-WEITE:

DIESE FROMME WELT!

 

Brigitte Fuchs

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Der Flieger

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(…)

Ich hebe die Hand. “Vor langer Zeit also, vor sehr langer Zeit, da lebte ein Mann, der konnte fliegen.”
Die Skepsis in Nurs Braue verlagert sich in ihre Augen. Sie hebt ihr Glas und bläst, sich der Wirkung bewusst, mit ihren vollen roten Lippen auf den Tee.
Ein Moment Sprachlosigkeit. Dann erschauere ich und erzähle.

(…)

Marcel Möhring, *1957, niederländisch-jüdischer Schriftsteller
Zitat aus “Modellfliegen”, Novelle, übersetzt von Helga von Beuningen, Verlag Luchterhand, 2001

 

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Fotos Brigitte Fuchs

Bei der Skulptur handelt es sich um den “Flieger” aus Bronze des Badener Künstlers Hans Trudel (1881-1958) auf dem dortigen Bahnhofareal.

Dazu folgendes: Dieses Doppelwesen, ein nackter Mann mit gewachsenen Flügeln, führte bei seiner Fertigstellung und Präsentation im Jahre 1927 zu Protesten. Hans Trudel, der sich als Autodidakt zum Künstler ausgebildet hatte, musste immer wieder um Anerkennung seiner Kunst ringen und erhielt das Honorar für dieses Werk erst 1941. Heute stehen zahlreiche Werke von ihm im öffentlichen Raum.

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Freundschaft

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Ach, in der Ferne zeigt sich alles reiner,
Was in der Gegenwart uns nur verwirrt.
Vielleicht wirst du erkennen, welche Liebe
Dich überall umgab und welchen Wert
Die Treue wahrer Freunde hat, und wie
Die weite Welt die Nächsten nicht ersetzt.

 

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) deutscher Dichter und Universalgelehrter
Text aus dem Schauspiel “Torquato Tasso”

 

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Fotos Brigitte Fuchs

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Das süsseste Glück…

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Foto Brigitte Fuchs

 

Das süsseste Glück, das es gibt, ist das des häuslichen Lebens, das uns enger zusammenhält als ein andres. Nichts identifiziert sich stärker, beständiger mit uns, als unsere Familie, unsere Kinder. Die Gefühle, die wir erwerben oder die wir in jedem intimen Verkehr verstärken, sind die echtesten, die festesten, die uns an sterbliche Wesen knüpfen können, weil nur der Tod allein sie auslöschen kann. Sie sind auch die reinsten, weil sie der Natur, der Ordnung der Dinge entspringen und uns aus eigener Kraft vom Laster und von verderblichen Neigungen fernhalten.

 

Jean-Jacques Rousseau (1712-1778) Schweizer Philosoph, Aufklärer, Schriftsteller und Musiker
Quelle: Brief an Madame B., Monquin, am 17. Januar 1770
Text gefunden im Internet

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Nachtduftende Orchis

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Fotos Brigitte Fuchs

 

Waren’s Blumen mit den wunderbaren
Silberhellen kleinen Flügelpaaren?
Oder waren’s fragt ich Blumenengel,
Hingeheftet an die Blütenstengel?

Waren’s Blumen, die beim Mondenschimmer
Mir mit Duft erfüllt mein kleines Zimmer?
Oder hatten durch die Nacht geklungen
Traumhaft süsse Überlieferungen?

 

Christian Friedrich Wagner (1835-1918) deutscher Schriftsteller und Kleinbauer
Gedicht aus dem Internet

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Die Stille…

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Foto Brigitte Fuchs: Murimoos

 

(…)

Die Stille, die eintritt, ehe der Wind
dem Regen gleichmütig eine andere Richtung gibt,
ist voller Warnungen.

(…)

 

Walter Gross (1924-1999)
Zitat aus seinem Gedicht “Warnungen”
Aus dem Band Walter Gross “Botschaften” Gesammelte Werke, Hrsg. Peter Hamm, Limmat Verlag, Zürich 2005

 

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Sommersonnenwende

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Foto Brigitte Fuchs

 

Unsere Tage sind wie ein flüchtiger Schatten.

 

Merksatz auf dieser Sonnenuhr in Eglisau/ZH

 

Nächte sind meist zu dunkel, um gesehen zu werden.

 

Stanisław Jerzy Lec (1909-1966) polnischer Aphoristiker
Aus “Unfrisierte Gedanken” Carl Hanser Verlag, München/Wien 1982

 

Lassen wir es dabei bewenden!

 

Anmerkung der Blogredaktion.
Und eben mit einem Schmunzeln als heutigen Tagesspruch auf www.aphorismen.de entdeckt:

 

Wieder ein Sommer, der eine Blitzkarriere macht.

 

Brigitte Fuchs

 

 

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Seit der Erfindung der Kochkunst…

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Foto Brigitte Fuchs

 

Seit der Erfindung der Kochkunst

essen die Menschen doppelt so viel

wie die Natur verlangt.

 

Benjamin Franklin (1706-1790) nordamerikanischer Drucker, Verleger, Schriftsteller, Naturwissenschaftler, Erfinder und Staatsmann
Zitat gefunden auf einem Abreisskalenderblatt

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