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Archiv der Kategorie: Texte
Schneien
Und mich erinnert dieses Schneien
an frische, unbeschriebene Reihen,
an Machbarkeiten ohne Zahl
und die womöglich beste Wahl.
Jetzt fällt es leicht, vom Glück zu schreiben. -
So schön es ist, es wird nicht bleiben…
Brigitte Fuchs
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Februar
(…)
Und wenn es auch noch lang nicht Frühling,
so laut es überall tropft und rinnt…
du sinnst hinaus über deine Dächer…
du sagst, es sei ein schreckliches Wetter,
Man werde ganz krank! und bist im stillen
glückselig darüber wie ein Kind.
Cäsar Otto Hugo Flaischlen (1864-1920) deutscher Lyriker und Mundartdichter
Text gefunden im Netz
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Das Gehirn
Das Gehirn ist die materielle Basis für Wissen, Weisheit und Vernunft des Menschen.
Die Gedanken selbst jedoch wohnen im Herzen und haben von dort
eine süsse oder eine bittere Stimmung.
Hildegard von Bingen (1098-1179) deutsche Ordensfrau und Mystikerin
In “Kraftquellen für die Seele” Tyrolia Verlag, Innsbruck 2007
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Was wärmt…
“Was wärmt im Winter?
Heisser Tee, Kaminfeuer, schön und gut.
Aber wir freuen uns auf Mohair, Merino und Kaschmir.”
Zitiert aus “Süddeutsche Zeitung Magazin” (online), Heft 36/2011 Mode & Accessoires
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Sammlung
Sammlung, Hinrichtung auf einen einzigen, ausschliessenden Punkt ist wohl im Grunde kein in der allgemeinen Menschennatur gegebener Zustand; der Mensch ist ursprünglich dazu eingerichtet, mit allen seinen Fähigkeiten sich nach allen Richtungen zu bewegen; und doch entsteht nichts Grosses ohne Ausscheidung, ohne Hinrichtung auf einen Punkt, ohne Sammlung.
Franz Grillparzer (1791-1872) österreichischer Schriftsteller und Dramatiker
Zitat aus “Weisheit zum Träumen” Tag- und Nachtgedanken, Herder Verlag, Freiburg im Breisgau 2005
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Zucker
Wer sich nicht ein Stündchen oder auch zwei an einem auserlesenen Plätzchen gönnt, bringt sich um den Zucker der Natur. Und gerade dann, wenn man endlich aufstehen möchte, kommt das Beste, nämlich der Wechsel der Färbung, Beleuchtung und Schattierung.
Carl Spitteler (1845-1924) Schweizer Schriftsteller und Nobelpreisträger
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Nutzbringende Anwendung…
“Damit Sie aber unterdessen Ihre kostbare Zeit nutzbringend anwenden können, ersuche ich Sie ergebenst, in meiner Bibliothek Platz zu nehmen”, sagte der Oberst und öffnete eine Seitentür. “Hier gibt es Bücher, Papier, Federn, Bleistifte, mit einem Wort – alles! Verfügen Sie darüber, als wenn Sie der Herr wären. Die Bildung ist für alle da!”
Nikolaj Gogol (1809-1852) russischer Schriftsteller ukrainischer Herkunft
Aus “Die toten Seelen”, München 1961
In ”PAPIER literarisch”, Neunmal siebenundzwanzig Zitate aus der schönen Literatur, Haupt Verlag, Bern 2007
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Phacelia tanacetifolia
Die Zwischenfruchtanbaupflanze mit dem vornehmen Namen Phacelia tanacetifolia lässt sich gerne auch Bienenweide nennen, Bienenfreund, Büschelschön oder Büschelblume.
Angetroffen haben wir sie auf dem Feld, das sie mit den Sonnenblumen teilt.
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Mein Baum
Mein Baum war schattendicht,
o Herbstwind, komm und zeige,
indem du ihn entlaubst,
den Himmel durch die Zweige.
Friedrich Rückert (1788-1866) deutscher Dichter und Übersetzer
Text gefunden auf einem Kalenderblatt
Anmerkung der Redaktion:
Du kannst dir aber ruhig noch etwas Zeit lassen damit,
lieber Herbstwind! (Betonung auf “ruhig”)
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Innen und aussen
Müsset im Naturbetrachten
Immer eins wie alles achten;
Nichts ist drinnen, nichts ist draussen:
Denn was innen, das ist aussen.
Johann Wolfgang von Goethe
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