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Monatsarchive: April 2012
Schüttelreim 28: Der Wachmann
Mir ist schon klar, dass ich
heut’ etwas
mach. – Wann?
Das weiss ich nicht, ich bin
ja noch nicht
wach, – Mann!
Brigitte Fuchs
Veröffentlicht unter Kapriolen
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Jeder Frühlings-Sonnentag…
Jeder Frühlings-Sonnentag schliesst nur für ein paar Menschen,
die imstande sind, ihn zu geniessen,
unter Millionen, die nicht dazu imstande sind,
das Glück der Erde und also den Himmel auf.
Wilhelm Raabe (1831-1910) deutscher Schriftsteller
Aus “Notizen und Lebensrückblick” (gesammelte Werke)
In “Gute Gedanken für alle Tage”Philipp Reclam Verlag, Stuttgart 2000/2003
Veröffentlicht unter Texte
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Anagramm-Zweizeiler 131
FISCH GRAUSTE:
RAUSGEFISCHT…!
Brigitte Fuchs
Veröffentlicht unter Anagramme
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Das zahlt sich aus
Das zahlt sich wie auf die Fläche
der Hand aus: Leben und Lieben,
noch ohne Altersschwäche
in Luft und Wasser geschrieben.
(…)
Karl Krolow (1915-1999) deutscher Lyriker und Schriftsteller
Erste Strophe seines Gedichts “Das zahlt sich aus”
Aus ”Ich höre mich sagen”, Gedichte, Suhrkamp Verlag Frankfurt am Main 1992
Veröffentlicht unter Zitate
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O so wohl!
O wo wohl ost mor om Obond,
wonn zor Roh do Glockon looton:
Bom, bom, bom, bom, bom, bom.
Brigitte Fuchs
Parodie auf den Kanon von Karl Friedrich Schulz (1784-1857) deutscher Komponist und Musiklehrer:
“O wie wohl ist mir am Abend, / wenn zur Ruh die Glocken läuten: / Bim, bam, bim, bam, bim, bam.”
Veröffentlicht unter Kapriolen
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