Foto Brigitte Fuchs
Ich höre wasser rinnen,
ich sehe fische darinnen,
ich schau
was in der welt,
in gras und schilf und feld
läuft, hüpft und
in die höhe fliegt,
und auch
das knie zur erde biegt.
ich sehe!
ich sehe und
ich flehe, dass
doch eines davon ist
ohne hass.
Walther von der Vogelweide (um 1170 – ca. 1230) Minnesänger
In einer freien Übertragung von K. Bernhard

irgendwie zeitlos diese zeilen.
gleichzeitig eine aufforderung mit wachen sinnen unterwegs zu sein 🙂
einen frohen tag dir und herzliche morgengrüsse.
Genau. Die Worte des Minnesängers haben die Jahrhunderte bestens und unbeschadet überstanden.
Bleiben wir interessiert und aufmerksam wie damals!
Dir ebenfalls einen anregenden Tag, Merlin! Hab Dank und sei herzlich gegrüsst!
Er nimmt alles auf mit Augen, Ohren, Sinnen – wie wir, du Liebe.
Auch wir wünschen uns alle alles ohne Hass, was sich über viele, viele Jahrhunderte schon als Dauerwunsch heraus kristallisierte. Möge dieser Wunsch auch uns überdauern ..
Liebe Brigitte, freundliche Grüße
herzlichst zu dir von mir.
Genau, Edith. Der Wunsch ist noch immer da wie auch der Hass, der immer und immer wieder an den verschiedensten Stellen aufflammt.
Merci und freundliche Grüsse zurück an dich.
So zu sehen, ist ein Geschenk.
Schöne, zeitlose Zeilen.
Liebe Grüße
Petra
Das finde ich auch, Petra.
Sei lieb zurück gegrüsst!
Bitte um alles ohne Hass, große Bitte!
Herzlichen Gruß von Sonja
Ja, Sonja, das ist auch meine grosse Bitte.
Sei lieb gegrüsst!
Es berührt,
liebe Frau Quersatzein,
diese Naturerfahrungen des Minnesängers in dieser freien Übertragung zu lesen und an ihnen teilzuhaben.
Danke für diese Zeilen, die nachklingen!
Einen lieben Gruss
Hausfrau Hanna
Gern geschehen, werte Hausfrau Hanna.
Die Zeilen wirken auch auf mich berührend.
Ihnen einen guten Tag und frohe Grüsse.
Es geht offenbar nicht ohne Hass
auf dieser Erden.
Liebe Grüße Gerhard
Das ist so traurig wie wahr, Gerhard.
Sei lieb gegrüsst!
dieser text wurde vielleicht hier im odenwald geschrieben, ich kenne einen ehemaligen wohnort des minesängers. der see paßt zum text, irgendwie sieht es sehr naturbelassen aus. so auch diese burg und umgebung bei preunschen, wildenburg. der text könnte aus unserer zeit sein. lieben gruß, roswitha
Wie schön, wenn das so authentisch wirkt!
Lieben Dank Roswitha, und ebenfalls liebe Grüsse.
„ Ich hôrte diu wazzer diezen
und sach die vische fliezen;…“
Im Seniorenstudium an der Uni hat eine Dozentin das vorgelesen, so wie es Walter von der Vogelweide es aufgeschrieben hatte. Das hat mich sehr beeindruckt. Eigentlich wollte ich nur etwas über die Entwicklung der Sprache lernen. Es wurde viel mehr daraus.
Danke für deinen Beitrag und herzliche Grüße an dich.
Ein paar Originaltexte von ihm haben wir früher in der LehrerInnen-Ausbildung auch „durchgenommen“. Mich hat es fasziniert, wie sehr sich die Sprache seit damals geändert hat: viel mehr als die Inhalte. :–)
Danke für deine bereichernden Zeilen, liebe Gudrun.
Und herzlichen Gruss zu dir.