Archiv der Kategorie: Bilder
Rat
Foto Brigitte Fuchs
(…)
Jedem ist ein Haus bestellt.
Eine Freundesseele
findet jeder auf der Welt.
Suche nur und wähle.
Gib dich hin dem hohen Tag
im geliebten Lichte.
Und was Glück und Leid vermag,
wird dir zum Gedichte.
Alfred Grünewald (1884-1942) österreichischer Schriftsteller
Die zwei letzten Strophen des vierstrophigen Gedichtes „Rat“
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Trinkt die Sonne…

Foto Brigitte Fuchs
Trinkt die Sonne und seid nicht bang,
Leben wandert wie Luft und Klang,
Sturmwind muss stürmen,
Wolke sich türmen,
Krater muss sprühen,
Blume verblühen,
Leben und Tod sind Duft und Klang,
Seid nicht bang.
Paula Dehmel (1862-1918) deutsche Schriftstellerin und Kinderbuchautorin
Das Gedicht ist integriert in ihre Erzählung „Von der hundertjährigen Agave“
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Auf den zweiten Blick
Fotos Brigitte Fuchs
Auf den zweiten Blick
sah ich ihn erst, den Hüpfer
dort auf der Blüte.
Brigitte Fuchs

Foto Brigitte Fuchs
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Wer nicht zufrieden ist…
Foto Brigitte Fuchs
Wer nicht zufrieden ist mit dem, was er hat,
der wäre auch nicht zufrieden mit dem,
was er haben möchte.
Berthold Auerbach (1812-1882) deutscher Schriftsteller
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Für das Pflaster
Fotos Brigitte Fuchs
In der Tat braucht der Mensch bei den besten Flügeln für den Äther doch auch ein paar Stiefel für das Pflaster.
Jean Paul (1763-1825) deutscher Dichter, Publizist und Pädagoge
Quelle: Jean Paul „Flegeljahre“, 4 Bände (1804-1805): drittes Bändchen. Nr. 41. „Trödelschnecke“
P.S. Ich bin nach medizinischen Eingriffen und „Reparaturen“ wieder einigermassen hergestellt und bereit, hier und anderswo weiter zu „stiefeln“.
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Pause
Foto Brigitte Fuchs
Kurze Pause wegen Unpässlichkeit. :–)
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Denn die Liebe…
Foto Brigitte Fuchs
Denn die Liebe ist wie ein Baum: sie treibt von selbst, schlägt ihre Wurzeln tief in unser ganzes Wesen, und grünt noch oft auf einem gebrochenen Herzen weiter.
Victor Hugo (1802-1885) französischer Schriftsteller, politisch engagiert, Mitglied der Académie Française
Aus: „Der Glöckner von Notre-Dame“ 1831
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Ich verstehe nicht…

Fotos Brigitte Fuchs
Ich verstehe nicht, wie man an einem Baum vorübergehen kann, ohne glücklich zu sein.
Fiodor Dostojewskij (1821-1881) russischer Dichter und Schriftsteller

Fotos Brigitte Fuchs: Blauglockenbaum
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Schwebende Zukunft
(…)
Da schickt der Löwenzahn
Seinen Samen fort in die Luft
(…)

Luftglücklich leicht.
Wird sich sanft wo in Erde betten.
Und im Nächstjahr stehn
Dort die fetten, goldigen Rosetten,
Kuhblumen, die wir als Kind übersehn.
Zartheit und Freimut lenken
Wieder später deren Samen Fahrt.
Flöge doch unser aller Zukunftsdenken
So frei aus und so zart.
Joachim Ringelnatz (1883-1934) deutscher Kabarettist, Schriftsteller und Seefahrer
Auszug aus seinem fünfstrophigen Gedicht „Schwebende Zukunft“

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Limerick 135
Foto Brigitte Fuchs
Es fuhren zwei Jungs mit dem Roller
und hatten ein wenig den Koller.
Der Scooter war lahm,
zu langsam, zu zahm.
Ein Rennauto wär einfach toller.
Brigitte Fuchs
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