Es wächst

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Es wächst viel Brot in der Winternacht,
weil unter dem Schnee frisch grünet die Saat;
erst wenn im Lenze die Sonne lacht,
spürst du, was Gutes der Winter tat.

 

 

Friedrich Wilhelm Weber (1813-1894) deutscher Arzt, Politiker und Dichter

 

Fotos Brigitte Fuchs

 

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24 Antworten auf Es wächst

  1. merlin sagt:

    ja, die gärten und äcker ruhen und sammeln kraft für den frühling.
    (ist da noch winterkohl im garten, der vergessen ging?)
    hier rüttelt immer noch der sturm an den storen…
    einen schönen samstag dir / euch und herzliche morgengrüsse.

  2. quersatzein sagt:

    Danke, Merlin.
    Das könnte Winterkohl sein, genau. (Vielleicht wird er ja noch geholt und verwertet.)
    Und auch hier beginnt der Tag mit einem stürmischen Schneeregengemisch.
    Da bleibt man gerne in der warmen Stube. :–)
    Dir und euch einen gemütlichen Samstag und herzliche Grüsse.

  3. Edith Hornauer sagt:

    Der Autor hat Recht, ja, obenauf eine so ruhige Schneedecke und darunter macht sich alles für den Frühling bereit. Das ist einfach gut zu wissen. Das Leben geht überall weiter.
    Danke dir, du Liebe mit herzlichen Grüßen von mir.

  4. quersatzein sagt:

    So ist es, Edith.
    Es beruhigt zu wissen, dass die Natur nur schläft und im Frühling in alter und neuer Frische wieder erstarkt und erblüht.
    Ein Dankeschön auch dir und lieben Gruss.

  5. mona lisa sagt:

    Ich wünschte mir auch des Öfteren einen Winterschlaf machen zu können.
    Inzwischen gestehe ich mir aber zu,
    es im Winter langsamer angehen zu lassen 😉
    Frohgemute Morgengrüße

  6. quersatzein sagt:

    Das ist eine weise Entscheidung, Mona Lisa.
    Man kommt auch mit langsamerer Gangart vorwärts. :–)
    Frohgestimmte Retourgrüsse zu dir.

  7. roswitha sagt:

    wie wahr, diese erkenntnis. während wir über fehlendes grün sinnen, arbeitet die pflanze ihrer art gemäß unterm schnee. so sehe ich, daß ich nicht alles sehe. ein gutes jahr 2026 für dich, liebe brigitte, herzlich grüßt roswitha

  8. Gerhard sagt:

    Insekten überwintern, weil sie nicht für diese Temperaturen geschaffen. Es ist eine Auszeit. Weil sie schlafen, versäumen sie auch nichts.
    Und alles andere schläft auch.

    Liebe Grüße Gerhard

  9. quersatzein sagt:

    Ja, sie tun, was ihnen ihre Natur vorgibt.
    Mögen sie ruhig schlafen und im Frühjahr wieder krabbeln, fliegen oder schwirren.
    Auch dir eine gute „Blog-Ruhezeit“ lieber Gerhard!
    Und einen winterlichen Gruss.

    • Gerhard sagt:

      Die Ruhe ist vollkommen, liebe Brigitte.
      Es ist nicht gedacht, meinen Blog neu zu beleben.
      Zumal meine Frau meine häufige Präsenz am Rechner nicht schätzt.

      Liebe Grüße Gerhard

      • quersatzein sagt:

        Tatsächlich? Das finde ich aber jammerschade.
        Aber du wirst dir das sicher gut überlegt haben, nehme ich an.
        Mir fehlen deine Blogeinträge jedenfalls sehr.
        Umso mehr danke ich dir, dass du immer mal wieder hier vorbeischaust. :–)
        Einen lieben Gruss in den Abend.

  10. Sonja sagt:

    Was unterm Schnee oder unter der Wintererde ist, ich stelle mir grad ein Wimmelbuch dazu vor…
    Liebe Grüße von Sonja

  11. quersatzein sagt:

    Das ist auch für mich eine schöne Vorstellung.
    Lieben Dank und Gruss zu dir.

  12. Bernhard Schmickt sagt:

    Och, wenn mein Garten nur annähernd so aussehen würde wie Deiner, liebe Brigitte ….

    LG Bernhard

    • quersatzein sagt:

      Das, lieber Bernhard, ist auch nicht mein Garten, sondern einer in unserem Wohnort. (Seit wir vor fast zwei Jahren vom Haus hierher in eine Wohnung gezogen sind, haben wir keinen Garten mehr, was ich manchmal bedaure und manchmal schätze. :–))

      Dir liebe Abendgrüsse.

  13. bruni8wortbehagen sagt:

    Unter dem Schnee kann sich so vieles verbergen, Gutes, Wachsendes und faulig Vergehendes…
    Lieber Gruß aus einem Samstagabend mit Schneeregen und Temperaturen um den Gefrierpunkt von Bruni

  14. quersatzein sagt:

    Das stimmt, Bruni.
    Und wir graben auch nicht danach und nehmen einfach an, dass das Grün (und auch die Saat mit Hilfe der Landwirte) im Frühjahr wieder neu „ersteht“.
    Auch hier ist es eine Mischung von Nassschnee und Pflotsch, die auf den Wegen und Wiesen liegt.
    Dir einen schönen Abend und lieben Gruss.

  15. C Stern sagt:

    Wenn wir wissen, dass unter dem Schnee so viele Schätze verborgen sind,
    können wir Hoffnung schöpfen: Nach jedem Winter gibt es wieder einen Frühling. Doch jetzt will ich an diesem zarten Grün nicht zupfen. Der Winter, er passt schon noch.
    Liebe abendliche Grüße, C Stern

  16. quersatzein sagt:

    Du sagst es, C Stern, es bringt nichts, ungeduldig zu werden.
    Jede Jahreszeit hat ihre Dauer und ihre Berechtigung.
    Vorläufig sind wir doch ganz gut aufgehoben im Winter. :–)
    Ebenfalls liebe Abendgrüsse zu dir.

  17. Syntaxia sagt:

    Es sieht ja nur so aus als würde sich nichts tun. Ich wundere mich immer darüber, dass die Wintersaat das aushält und im Frühjahr munter weiter wächst. Sie braucht dazu den „Kältekick“.
    Ich dagegen nicht, auch nach mehr als 60 Wintern nicht. 😉

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

  18. quersatzein sagt:

    Ja, das ist wirklich erstaunlich. Und auch höchst erfreulich.
    Mit dem Kältekick komme ich selber gut klar – vorausgesetzt die Heizung steigt nicht aus. :–)
    Einen lieben Abendgruss zu dir.

  19. Anna-Lena sagt:

    So einen Winter mit Schnee und Eis hatten wir seit Jahren nicht mehr.
    Aber die Sehnsucht nach dem Frühling wächst spürbar …

    Komm gut in die neue Woche.
    Mit herzlichem Gruß
    Anna-Lena

  20. quersatzein sagt:

    Der Winter wird noch eine ganze Weile dauern, liebe Anna-Lena.

    Komm auch gut in diese Januarwoche und sei lieb gegrüsst!

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