Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz, in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.
Johann Wolfgang von Goethe
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„das Gehörige zu tun“ …. finde ich interessant, weil ich es nur (noch) in anderer Bedeutung kenne, zb: eine gehörige Portion Gutmütigkeit. Da hat es mit dem Goethischen Gehörigen wenig zu tun. Es bedeutet zwar (auch) sowas wie angemessen, drückt aber auch eine Menge aus, also viel/groß, worum es im Zitat nicht geht.
Und wenn man heute sagt: Das gehört sich nicht, hat es auch einen bisschen anderen Beigeschmack. Hat dann was mit Anpassung zu tun, während es im Zitat eher bedeutet, dass es was Bestimmtes getan werden muss. Also liegt es da näher bei der Notwendkigkeit als bei der Anpassung.
Hach, solche „Nachforschungen“ sind mir so lustig! 🙂
Mir gefällt die Formulierung „stille Konsequenz“ gut als Gegenpol gegen alles Laute, Maktschreierische, das sich allüberall so breit machen will.
Liebe Grüße aus dem sonnigen Speckhorn.
Heute ist mal wieder Gießen angesagt 😉
Du hat recht, Mona Lisa, das ist ein feiner Ausdruck für das Leise und Selbstverständliche.
Ja, Tränken im Garten ist unerlässlich – mal wieder.
Herzlichen Gruss und hab es gut!
auch mir gefallen die worte des „dichterfürsten“ 🙂
ich lese sie als loblied auf den gärtner u. natürlich als metapher für das leben.
herzliche morgengrüsse mit meeresrauschen im hintergrund.
Gestern sah ich den Betreiber eines riesigen Salbeigartens, ein bisschen strubbelig, aber glücklich, daran musste ich denken und finde die Worte über den Gärtner wunderbar passend!
Mittwochsgruß von Sonja
Stimmt, und wir sind die Gärtner unseres Lebens.
Lieben Gruß
Petros
Ja, das sind wir wohl.
Einen lieben Heutegruss zu dir aus dem Lebensgarten. :–)
Ja, da wird jwohl jeder Gärtner zustimmen!
„das Gehörige zu tun“ …. finde ich interessant, weil ich es nur (noch) in anderer Bedeutung kenne, zb: eine gehörige Portion Gutmütigkeit. Da hat es mit dem Goethischen Gehörigen wenig zu tun. Es bedeutet zwar (auch) sowas wie angemessen, drückt aber auch eine Menge aus, also viel/groß, worum es im Zitat nicht geht.
Und wenn man heute sagt: Das gehört sich nicht, hat es auch einen bisschen anderen Beigeschmack. Hat dann was mit Anpassung zu tun, während es im Zitat eher bedeutet, dass es was Bestimmtes getan werden muss. Also liegt es da näher bei der Notwendkigkeit als bei der Anpassung.
Hach, solche „Nachforschungen“ sind mir so lustig! 🙂
Liebe Grüße!! Andrea
Und mir bereiten deine Ausführungen spannende Lesemomente.
Danke und lieben Gruss zum heutigen Herbstanfang.
Ohja dem kann man nur zustimmen, die Zitate von Goethe haben es immer in sich.
Herzliche Grüße
aus einem frischen aber schon sonnigen Königstein
von Anke
Das sehe ich auch so.
Und auch hier gibt es nochmals Sonne pur.
Hab Dank, Anke, und sei lieb gegrüsst in deinem Königstein!
Mir gefällt die Formulierung „stille Konsequenz“ gut als Gegenpol gegen alles Laute, Maktschreierische, das sich allüberall so breit machen will.
Liebe Grüße aus dem sonnigen Speckhorn.
Heute ist mal wieder Gießen angesagt 😉
Du hat recht, Mona Lisa, das ist ein feiner Ausdruck für das Leise und Selbstverständliche.
Ja, Tränken im Garten ist unerlässlich – mal wieder.
Herzlichen Gruss und hab es gut!
auch mir gefallen die worte des „dichterfürsten“ 🙂
ich lese sie als loblied auf den gärtner u. natürlich als metapher für das leben.
herzliche morgengrüsse mit meeresrauschen im hintergrund.
Ja, beides ist wohl damit gemeint. 🙂
Einen herzlichen Abendgruss nach einem spontanen Tagesausflug.
(Meeresrauschen tönt betörend.)
Eine Art ganz wacher Meditation im Garten, die auch im Leben sinnvoll ist.
Goethe war gut!
Liebe Grüße
Petra
Goethe war gut, du sagst es. 🙂
Und deine Interpretation ist es auch, Petra.
Einen lieben Gruss zu dir.
Gestern sah ich den Betreiber eines riesigen Salbeigartens, ein bisschen strubbelig, aber glücklich, daran musste ich denken und finde die Worte über den Gärtner wunderbar passend!
Mittwochsgruß von Sonja
Herrlich, deine Beschreibung des Salbei-Gärtners, Sonja.
Auch dir einen Mittwochs- und Herbstbeginn-Gruss.
Nun übertreib mal nicht, Johann!
Das „Gehörige“ wird von vielen verlangt, es ist die Essenz unseres Tuns.
Liebe Grüsse
Gerhard
Na ja, das ist schon so. Dennoch darf man den Gärtnern und Gärtnerinnen ein Extra-Kränzchen winden, wie ich finde. 🙂
Einen Schmunzelgruss zu dir in den Mittwochabend.