Der Gärtner

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Ein ruhiger Blick, eine stille Konsequenz, in jeder Jahreszeit, in jeder Stunde das ganz Gehörige zu tun, wird vielleicht von niemand mehr als vom Gärtner verlangt.

 

 

Johann Wolfgang von Goethe

 

Dieser Beitrag wurde unter Bilder, Zitate veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

16 Antworten auf Der Gärtner

  1. Petros sagt:

    Stimmt, und wir sind die Gärtner unseres Lebens.

    Lieben Gruß
    Petros

  2. quersatzein sagt:

    Ja, das sind wir wohl.

    Einen lieben Heutegruss zu dir aus dem Lebensgarten. :–)

  3. andrea sagt:

    Ja, da wird jwohl jeder Gärtner zustimmen!

    „das Gehörige zu tun“ …. finde ich interessant, weil ich es nur (noch) in anderer Bedeutung kenne, zb: eine gehörige Portion Gutmütigkeit. Da hat es mit dem Goethischen Gehörigen wenig zu tun. Es bedeutet zwar (auch) sowas wie angemessen, drückt aber auch eine Menge aus, also viel/groß, worum es im Zitat nicht geht.

    Und wenn man heute sagt: Das gehört sich nicht, hat es auch einen bisschen anderen Beigeschmack. Hat dann was mit Anpassung zu tun, während es im Zitat eher bedeutet, dass es was Bestimmtes getan werden muss. Also liegt es da näher bei der Notwendkigkeit als bei der Anpassung.

    Hach, solche „Nachforschungen“ sind mir so lustig! 🙂

    Liebe Grüße!! Andrea

  4. quersatzein sagt:

    Und mir bereiten deine Ausführungen spannende Lesemomente.
    Danke und lieben Gruss zum heutigen Herbstanfang.

  5. Anke sagt:

    Ohja dem kann man nur zustimmen, die Zitate von Goethe haben es immer in sich.

    Herzliche Grüße
    aus einem frischen aber schon sonnigen Königstein
    von Anke

  6. quersatzein sagt:

    Das sehe ich auch so.
    Und auch hier gibt es nochmals Sonne pur.

    Hab Dank, Anke, und sei lieb gegrüsst in deinem Königstein!

  7. mona lisa sagt:

    Mir gefällt die Formulierung „stille Konsequenz“ gut als Gegenpol gegen alles Laute, Maktschreierische, das sich allüberall so breit machen will.
    Liebe Grüße aus dem sonnigen Speckhorn.
    Heute ist mal wieder Gießen angesagt 😉

  8. quersatzein sagt:

    Du hat recht, Mona Lisa, das ist ein feiner Ausdruck für das Leise und Selbstverständliche.
    Ja, Tränken im Garten ist unerlässlich – mal wieder.
    Herzlichen Gruss und hab es gut!

  9. merlin sagt:

    auch mir gefallen die worte des „dichterfürsten“ 🙂
    ich lese sie als loblied auf den gärtner u. natürlich als metapher für das leben.
    herzliche morgengrüsse mit meeresrauschen im hintergrund.

  10. PepeB sagt:

    Eine Art ganz wacher Meditation im Garten, die auch im Leben sinnvoll ist.
    Goethe war gut!
    Liebe Grüße
    Petra

  11. Sonja sagt:

    Gestern sah ich den Betreiber eines riesigen Salbeigartens, ein bisschen strubbelig, aber glücklich, daran musste ich denken und finde die Worte über den Gärtner wunderbar passend!
    Mittwochsgruß von Sonja

  12. Gerhard sagt:

    Nun übertreib mal nicht, Johann!
    Das „Gehörige“ wird von vielen verlangt, es ist die Essenz unseres Tuns.

    Liebe Grüsse
    Gerhard

  13. quersatzein sagt:

    Na ja, das ist schon so. Dennoch darf man den Gärtnern und Gärtnerinnen ein Extra-Kränzchen winden, wie ich finde. 🙂

    Einen Schmunzelgruss zu dir in den Mittwochabend.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert