Ein Blick in deine Augen

Foto Brigitte Fuchs: Graureiher

 

Ein Blick in deine Augen
Ist wie ein Blick ins Meer hinaus:
Die Tiefe ruht, darüber hin
Geh’n Wellenschlag und Sturmgebraus.

Ein Blick in deine Augen
Ist wie ein Blick zum Himmelszelt:
Das lächelt still und klar herab
Auf die verworr’ne, trübe Welt.

(…)

 

Max Kalbeck (1850-1921) deutscher Musikschriftsteller, Musikkritiker und Epigrammdichter
Die beiden ersten von drei Strophen des gleichnamigen Gedichtes

 

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22 Antworten auf Ein Blick in deine Augen

  1. Petros sagt:

    Dir gelingen immer wieder wunderbare Fotos, Brigitte
    Das Gedicht von Kalbeck passt sehr gut dazu.

  2. quersatzein sagt:

    Danke, Petros, das freut mich.
    Liebe Grüsse zurück zu dir.

  3. andrea sagt:

    wo findet sich denn ein solches motiv? toll!!! (wo du überall herumkommst!)
    und ja, der blick des vogels ist tatsächlich zu erkennen. ich würde ihn der ersten strophe des gedichtes zuordnen.

    liebe grüße, andrea

  4. quersatzein sagt:

    Es ist gar nicht so schwer, bei uns einen Graureiher vor die Linse zu bekommen, Andrea.
    Sogar den kleinen Teich hinter unseren Wohnhäusern besucht regelmässig einer davon. Dieses Bild entstand allerdings vor kurzer Zeit an der Aare in der Bäderstadt Baden, die ebenfalls im Aargau liegt.
    Nur das Meer fehlt hier gänzlich. 🙂 (Das Headerbild stammt aus Teneriffa.)
    Einen lieben Gruss in deinen Tag.

  5. merlin sagt:

    abgeklärt schaut dein protagonist in die linse 😉
    letzthin habe ich einen solchen vogel inmitten einer schafherde gesehen…ein spezieller schäfer, habe ich mir gedacht 🙂
    einen frohen tag dir (die welt ist heute nach den wahlresultaten aus übersee gar nicht so trüb) und glg.

  6. quersatzein sagt:

    Ja, so kommt es mir auch vor. :–)
    Und die Erleichterung über den wohl eindeutigen Wahlausgang in den USA ist gross, auch bei mir. Fast kann man es noch nicht glauben, aber das Blau überwiegt tatsächlich. Der Tag ist gerettet. 🙂
    Dir einen fröhlichen Mittwoch. (Wir feiern am Abend den Geburtstag unseres älteren Sohns.)
    Herzlichen Gruss.

  7. mona lisa sagt:

    Was Liebe so alles in dem anderen erkennt 😉
    In beiden Strophen ist der andere wohl ein Ruhepol.
    Möge es auf den Schauenden übergehen.
    Liebe Grüße zum Tagesanfang

  8. quersatzein sagt:

    Die Liebe schien schon immer eine Himmelsmacht zu sein. :–)
    Und wenn sie überspringt auf die Schauenden, umso schöner.
    Ebenfalls liebe Morgengrüsse zu dir, Mona Lisa.

  9. PepeB sagt:

    So einen Ruhepol sollte jeder in stürmischen und auch sonstigen Zeiten immer wieder finden.
    Liebe Grüße
    Petra

  10. quersatzein sagt:

    Genau.
    Danke, Petra, und einen lieben Gruss zu dir.

  11. Hausfrau Hanna sagt:

    Ruhe,
    liebe Frau Quersatzein,
    Gelassenheit und ein weiter Blick auch bei hohem Wellenschlag:
    Der Graureiher ist mir ein Vorbild!
    Und die beiden schönen Gedichtstrophen des mir bis jetzt unbekannten Autors sind wie Musik 🙂
    Einen herzlichen Gruss zu Ihnen
    Hausfrau Hanna

  12. quersatzein sagt:

    Da stimme ich Ihnen zu, liebe Hausfrau Hanna.
    Und die Gedichtstrophen könnten ganz gut als Lied funktionieren.
    Ebenfalls herzliche Grüsse ins Heute.

  13. Luitgard sagt:

    Ein wunderschönes Foto vor dem See mit Tiefgang.

    Grüße an alle! Luitgard

  14. Sonja sagt:

    Schönes Tier da auf deinem Foto!
    Gern wüßte ich deinen Beweggrund, die letzte Strophe des Poems wegzulassen!
    Wie geht die? (Nur wenn du magst und kannst!)
    Liebe Grüße von Sonja

  15. quersatzein sagt:

    Das kann ich gerne machen, Sonja.
    Mir kam die letzte Strophe etwas gar pathetisch vor und ich fand sie darum überflüssig. Aber das ist natürlich Ansichtssache.
    Der Vollständigkeit halber füge ich sie hier an:

    „O Meer, in deiner Tiefe
    Lass mich versenken alles Leid!
    O Himmel, meiner Seele gib
    Den Abglanz deiner Heiterkeit!“

    Dir liebe Grüsse in den Nachmittag.

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