Archiv der Kategorie: Texte
Kälte
Foto Brigitte Fuchs
Solange die Sonne scheint und der Regen regnet, die Kälte beisst, ist’s mir gleichgültig, wie unverschämt und frech das Menschenvolk ist. Ich bin es auch und lasse mich ruhig bescheinen oder nassregnen.
Wilhelm Raabe 1831-1910), Pseudonym Jakob Corvinus, deutscher Schriftsteller
Aus „Auf dunklem Grunde. Eine Skizze“
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Nachtflug
Foto Brigitte Fuchs
(…)
Man verlud die Durchgangspost von Asunción auf das Europaflugzeug, während der Pilot noch immer unbeweglich, den Kopf im Nacken, gegen die Bordwand gelehnt stand und in die Sterne schaute. Er spürte ein grenzenloses Kraftgefühl in sich wachsen, und ein gewaltiges Behagen durchdrang ihn.
(…)
Antoine de Saint-Exupéry (1900-1944) französischer Schriftsteller und Pilot
Textstelle aus dem Roman „Vol de Nuit“ (Nachtflug)
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Es gab der Könige drei
Foto Brigitte Fuchs:
Darstellung an einer Hausfassade in Rapperswil/SG (der Künstler Augustin M. Bächtiger malte es 1934)
Auf meine Feststellung im Internet „Es gab der Könige drei“ generierte die KI folgende Erklärung, mit der ich soweit ganz zufrieden bin.
„Es gab der Könige drei“ bezieht sich auf die Heiligen drei Könige (Caspar, Melchior, Balthasar), die von einem Stern geführt nach Bethlehem kamen, um dem Jesuskind zu huldigen und Geschenke (Gold, Weihrauch, Myrrhe) zu bringen, obwohl die Bibel sie als „Weise aus dem Morgenland“ (Magier/Sterndeuter) beschreibt und ihre Namen erst im Mittelalter feststanden. Sie repräsentieren oft die drei damals bekannten Erdteile Europa, Asien und Afrika und sind heute mit dem Dreikönigsfest am 6. Januar verbunden, bei dem Sternsinger Spenden sammeln.
KI-generierter Text
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Zum Neujahr
Fotos Brigitte Fuchs
Und dann eines Tages alt sein und noch lange nicht alles verstehen, nein, aber anfangen, aber lieben, aber ahnen, aber zusammenhängen mit Fernem und Unsagbarem, bis in die Sterne hinein.
Rainer Maria Rilke (1875-1926) österreichischer Lyriker und Schriftsteller
Zitat aus einem Brief an Arthur Holitscher vom 13. Dezember 1905
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Wenn ich verstimmt bin
Fotos Brigitte Fuchs
Wenn ich verstimmt bin, betrachte ich die Rücken meiner Bücher. Erst scheint mir, als ob mir keines etwas zu sagen haben könnte. Wenn ich aber den Mut habe, eines aufzuschlagen, und die Ausdauer, zwanzig Seiten darin zu lesen, dann stellt sich bei mir das Interesse ein. Wenn man missgestimmt ist, soll man nicht über sich selbst nachgrübeln.
Stendhal, eigentlich Marie-Henri Beyle (1783-1842) französischer Schriftsteller
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Ich bin der Wald
Ich bin der Wald
Ich bin uralt
Ich hege den Hirsch
Ich hege das Reh
Ich schütz Euch vor Sturm
Ich schütz Euch vor Schnee
Ich wehre dem Frost


Ich wahre die Quelle
Ich hüte die Scholle
Bin immer zur Stelle
Ich bau Euch das Haus
Ich heiz Euch den Herd
Drum ihr Menschen
Haltet mich wert!
Unbekannt: Inschrift an einem niedersächsischen Forsthaus aus dem 17. Jahrhundert

Alle Fotos Brigitte Fuchs: Tierpark auf dem Heitern in Zofingen
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Vorbildlich

Fotos Brigitte Fuchs
Im Juni 2025 haben die Mitarbeitenden der Getränkefirma Rivella Group gemeinsam die Umgebung des Betriebsgeländes naturnah, vielfältig und nachhaltig aufgewertet.
Unter fachlicher Anleitung des Naturama Aargau und der Dinkel Garten AG wurde neuer Lebensraum geschaffen für Wildbienen, Fledermäuse, Vögel, Käfer oder Eidechsen.
Es entstanden Wildblumenwiesen, Hecken, Trockenmauern und sechs sogenannte «Lebenstürme», kompakte mehrstöckige Bauten, die künftig zahlreichen Insekten und Kleintieren Nahrung oder Unterschlupf bieten werden.
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Schauspiel
Foto Brigitte Fuchs: am Seeuferweg in Luzern
Ein Mensch kann, wenn er wahre Weisheit besitzt, das gesamte Schauspiel der Welt auf einem Stuhl geniessen, ohne lesen zu können, ohne mit jemandem zu reden, nur seine Sinne gebrauchend und mit einer Seele begabt, die nicht traurig zu sein versteht.
Fernando Pessoa (1888-1935) portugiesischer Dichter
Aus „Das Buch der Unruhe“
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Bis es mich fortträgt …
Fotos Brigitte Fuchs: Zwei Flussschwimmerinnen in der Reuss in Luzern
Das grosse Meer treibt mich an,
es treibt mich um,
ich treibe wie die Alge im Fluss.
Der Himmelsbogen und der Stürme Macht
treiben den Geist in mir auf,
bis es mich fortträgt,
vor Freude bebend.
Uvavnuk (im 19. Jh. geboren) war eine Inuk-Frau, die heute als mundartliche Dichterin gilt. Ihre Geschichten und Lieder wurden in den frühen 1920er Jahren von europäischen Entdeckern Nordkanadas gesammelt und verbreitet.
Text gefunden bei Aphorismen.de
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Wenn die Natur ihren Platz behauptet
Fotos Brigitte Fuchs
Wenn die Natur ihren Platz behauptet, ist das oft ein Zeichen für eine gesunde und widerstandsfähige Umwelt. Dies kann sich in verschiedenen Formen zeigen, wie zum Beispiel der Rückkehr von Wildtieren in Gebiete, die sie zuvor verlassen hatten, oder dem natürlichen Wachstum von Pflanzen in ungenutzten Flächen. Ein naturnaher Garten, in dem Wildkräuter und -stauden wachsen dürfen, ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Natur ihren Raum zurückerobern kann.
Text von Unbekannt

Foto Brigitte Fuchs
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