Foto Brigitte Fuchs
Einen guten Meter über dem Boden im
Freudensprung verharrend dein Übermut
für eine papierene Ewigkeit festgehalten
die Spannung eingefroren nichts liegt dir
ganz fern das Oben das Unten beides
noch zu haben so also hält man die Welt
an denke ich so lang schon so jung und
über dieses Alter wächst du niemals hinaus
Brigitte Fuchs
Aus „Musik von weit her“, Gedichte, edition 8, Zürich 2020

den Sekundenbruchteil der Schwerelosigkeit festhalten …die Magie der Fotografie und das Paradoxon der Vergänglichkeit. Schön in Worte gefasst.
Gruß Petros
Ja, so war das gedacht, damals beim Schreiben (mit einem ähnlichen Bild vor Augen) und kürzlich beim Zuschauen und Knipsen.
Hab Dank, Petros, und sei lieb gegrüsst!
das ist schön … dieses „schweben zwischen“ .. zwischen oben und unten, aber eben auch zwischen alt und jung. beides nur im bild, bzw. in der imagination zu haben. (wobei mich die geschichte zum foto interessieren würde. und hoffentlich hats den jungen mann dann nicht weggespült! 🙂 )
liebe grüße am frühen sommermorgen! andrea
Die Geschichte dazu kann ich dir liefern, Andrea.
An dieser Treppe in Luzern springen im Sommer immer Schwimmerinnen und Schwimmer in die Reuss und lassen sich mit dem Fluss abwärts treiben bis zu einer passenden Ausstiegsstelle.
(Dieses Mal waren mehrere Frauen und der Junge bekleidet und ich fragte mich, ob sie vielleicht für ein Rettungsschwimmer-Brevet übten.)
Dir einen erfreulichen Tag und lieben Gruss.
der gedanke, dass man beim fotografieren die welt anhält gefällt mir 🙂
auch die mögliche geschichte hinter dem bild.
das flussschwimmen ist sehr populär geworden – selber habe ich es noch nie ausprobiert…der see ist für mich beschaulicher 😉
einen „coolen“ tag dir und herzliche morgengrüsse.
Auch ich würde mich nicht mehr in einen Fluss zum Schwimmen wagen. (Früher erlebten wir das während einer tollen Schulreisewoche in der Aare bei Bern.)
Der See ist da wirklich der bessere Ort für einen Badeplausch.
Auch dir einen möglichst „coolen“ Freitag und frohen Gruss.
Faszinierend, dein Gedicht über den Moment des Geschehens, der nur mit einer Fotografie „an- und festgehalten“ werden kann und in Wirklichkeit sich unserem Zugreifen absolut entzieht. Sehr passend ist dein Bild!
Herzlichen Gruss.
Genau so spielt sich so etwas ab, Valentina, und fasziniert mich immer wieder beim Sichten der Bilder. (Mit unseren Blicken können wir rein gar nichts anhalten oder gar konservieren.)
Einen lieben Dank und Gruss zu dir in den sonnenüberfluteten Tag.