Anagramm-Zweizeiler 634

Fotos Brigitte Fuchs: Hallwilersee bei der Schifflände in Birrwil

 

 

ENTSPANNUNG AM SEE

(UNMENGE PASSANTEN)

 

 

Brigitte Fuchs

 

Fotos Brigitte Fuchs: Schifflände Birrwil am Hallwilersee

 

Veröffentlicht unter Anagramme, Bilder | 16 Kommentare

Gäbe es keinen Winter

Foto Brigitte Fuchs: Solothurn

 

 

Gäbe es keinen Winter, wäre der Frühling nicht so angenehm; erlebten wir nicht manchmal Widrigkeiten,
wäre das Wohlgefühl nicht so gross.

 

 

Anne Bradstreet (1612-1672) amerikanische Schriftstellerin

 

 

Foto Brigitte Fuchs: Solothurn

 

Veröffentlicht unter Bilder, Texte | 20 Kommentare

Magnolienzeit

Fotos Brigitte Fuchs: Frühling in Solothurn

 

 

Magnolienzeit

Die Blüten hüllen die Stadt

in rosa Schleier

 

 

Brigitte Fuchs

 

 

Fotos Brigitte Fuchs: Solothurn, Palais Besenval

 

Veröffentlicht unter Bilder, Haiku | 8 Kommentare

Ich möchte leben.

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

(…)

Ich möchte leben.
Schau, das Leben ist so bunt.
Es sind so viele schöne Bälle drin.
Und viele Lippen warten, lachen, glühn
und tuen ihre Freude kund.
Sieh nur die Strasse, wie sie steigt:
so breit und hell, als warte sie auf mich.
Und ferne, irgendwo, da schluchzt und geigt
die Sehnsucht, die sich zieht durch mich und dich.
Der Wind rauscht rufend durch den Wald,
er sagt mir, dass das Leben singt.
Die Luft ist leise, zart und kalt,
die ferne Pappel winkt und winkt.

(…)

Selma Meerbaum-Eisinger (1924-1942) Deutsche Dichterin
Eine Strophe aus ihrem Langgedicht „Poem“

 

Veröffentlicht unter Bilder, Gedichte | 12 Kommentare

Kleine Lerche

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Kleine Lerche, du steigst
singend auf luftiger Bahn
fröhlich himmelan;
aber wie hoch die Schwinge dich trug,
immer neigst

schweigend du wieder
deinen Flug
tief zur Erde nieder,
müde verlangend nach Ruh.
Lerche, mein Bild bist du.

 

Julius Sturm (1816-1896) deutscher Dichter und Liedtexter

 

Veröffentlicht unter Bilder, Gedichte | 10 Kommentare

Ufos

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Sie kommen von weit her.
Wir wissen noch nicht mehr.
Die Crew im Flugobjekt
ist uns zunächst suspekt.

Man weiss nicht, was geschieht,
weshalb die Mannschaft flieht.
Es scheint, was sie hier sehen,
lässt flugs sie wieder gehen …

 

Brigitte Fuchs

 

Veröffentlicht unter Bilder, Kapriolen | 16 Kommentare

DU

Foto Brigitte Fuchs

 

 

 

ARTIG

ARTIG EINZIG ARTIG

ARTIG EINZIG BIST EINZIG ARTIG

ARTIG EINZIG BIST DU BIST EINZIG ARTIG

ARTIG EINZIG BIST EINZIG ARTIG

ARTIG EINZIG ARTIG

ARTIG

 

 

 

Brigitte Fuchs

 

 

Veröffentlicht unter Bilder, Kapriolen | 10 Kommentare

Frühling überall

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Lass andre ziehn den Bergen zu,
den Frühling zu erschauen,
wir wollen uns daheim in Ruh
an seiner Pracht erfreuen.

Und wär’s auch nur den Weg entlang
am Damm der Eisenschienen.
Wie ruht sich’s wohl auf blum’gem Hang,
umsummt von wilden Bienen.

Und wär’s auch nur den Pfad entlang
an Murmelbaches Rauschen.
Wie stimmt es froh, dem Vogelsang
bei jedem Busch zu lauschen!

 

Martin Greif (1839-1911) deutscher Dichter

 

Veröffentlicht unter Bilder, Gedichte | 16 Kommentare

Frohe Ostern!

Foto Brigitte Fuchs: Küchenschelle

 

 

Der Frühling kommt auch diesmal wieder,

bringt Eier, Hasen, Vogellieder,

betört uns alle gut gelaunt:

Man fühlt sich österlich und staunt.

 

Brigitte Fuchs

 

 

Veröffentlicht unter Bilder, Kapriolen | 10 Kommentare

Den Enkelkindern erzählt

 

Der kleine Osterhase Hasi

(Ein Gedicht von Oma für ihre Enkel)

 

Da war ein kleiner Hase
mit einer Schnuppernase.
Es duftete nach Frühlingszeit
und Hasi machte sich bereit.

Er nahm den Farbenkasten,
nahm Pinsel, Tuben, Pasten,
auch eine Farbpalette,
und malte um die Wette.

 

 

Zuerst auf Klo-Papieren
zum Üben und Probieren.
Dann rannte er zum Hühnerstall,
dort sassen Hennen überall.

Sie legten eifrig Eier
(ganz viel) zur Oster-Feier.
Den Rucksack füllte Hasi
mit hundert Eiern quasi.

«Du musst uns nichts bezahlen.
Du musst sie nur bemalen»,
so sagten sie. «Wir freun uns sehr
und legen gerne auch noch mehr.»

 

 

So hat es Hasi dann gemacht
und in der hellen Osternacht,
da schlich er, schwer beladen
mit Eiern, Stroh und Schokoladen,

zu allen Kindern im Revier
(es dauerte bis gegen vier)
und füllte dort ins weiche Stroh
die Gaben. Hach, wie war er froh!

Dann ging er heim zum Schlafen
am Waldrand bei den Schafen.
Er träumte süss vom Osterfest
und auch vom eignen Osternest.

 

Brigitte Fuchs

 

Alle Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Veröffentlicht unter Bilder, Kapriolen | 14 Kommentare