Foto Brigitte Fuchs
Das Paradebeispiel für die Tendenz, einfache Dinge möglichst komplex zu beschreiben ist wohl der behördlich-technische Begriff
„Einachsiger Dreiseitenkipper“.
Der Fachbegriff wird offiziell auch als Umschreibung für ein
„einfaches Schüttgut-Transportgerät mit Muldenkippfunktion“
verwendet. Dabei geht es um nichts Anderes als eine
„Schubkarre“
oder wie wir in der Schweiz sagen um eine
„Garette“,
oder auch eine
„Benne“.
Na, denne!

uff! komplizierter geht es kaum noch!
hat auch etwas mit amtsschimmel zu tun oder dem zwang, alles genau regeln zu müssen. extreme gendersprache geht auch in diese richtung, wobei dann texte nur noch schwer lesbar werden.
hier liegt ein feiner weisser teppich, der mich den tag langsam angehen lässt…
einen schönen sonntag dir/euch und liebe grüsse 🙂
Ja, es heisst doch so schön: „Warum einfach, wenn es auch kompliziert geht.“ 🙂
Das Gendern geht mir auch manchmal echt auf den Geist. Wenn beispielsweise zum Gast die Gästin kommt oder zum Menschen die Menschin.
Hier sind die Schneeflocken nicht liegen geblieben. Es ist noch leicht nass, aber schon wieder ziemlich hell und heiter.
Dir und euch einen gemütlichen Sonntag und herzlichen Gruss.
Dreiseitenkipper“.
STIMMT, man kippt ja das Gut nicht zu sich, obwohl es ja ginge, mit Anstrengung.
WICHTIG bei allem ist, dass der Reifen aufgepumpt ist, sonst kippt das Gut unfreiwillig zur Seite oder lässt sich nicht mehr bewegen, was kontraindiziert wäre. Bevor man ihn also benutzt, ist das Gerät zu prüfen! Am besten mit nur wenig Ladung. Verformt sich da der Reifen, ist Vorsicht geboten. Am besten stellt man die Luftpumpe gleich daneben in der Garage. Und probt das Aufpumpen ab und an, damit man es beherrsche, wenn man den Dreiseitenkipper“ benötigt.
Gartengrüsse Gerhard
Hi, hi, da spricht ein Experte.
Danke für die wertvollen Tipps, lieber Gerhard.
Da wir inzwischen keinen eigenen Garten mehr haben, erübrigt sich für uns das Üben an so einer Benne. :–)
Bei uns nennt man dieses Gerät im Dialekt: „Scheibtuhe“.
Wobei „scheib“ von „scheiben“ kommt, das soviel wie „schieben“ bedeutet.
Köstlich ist diese ganz offizielle Beschreinbung!! 🙂
Erheiterte Grüße in die Schweiz! Andrea
Ist es nicht vielleicht eher die „Scheibtruhe“, Andrea, weil das Gefährt an eine Truhe erinnert?
Einen lächelnden Gruss zu dir ins Nachbarland.
hihi, ja, ich hab nur das R vergessen … ! 🙂
Kein Problem. Ich kannte den Ausdruck von irgendwoher. 🙂
In so einer Scheibtruhe nahm ich als Kind gerne Platz, von dort aus sah die Welt natürlich ganz anders aus 😉 Schön war’s, und unvergessen, wie sich zeigt.
Von einem einachsigen Dreiseitenkipper war tatsächlich nie die Rede 😉 Diesen Begriff habe ich gerade bei Dir kennengelernt, liebe Brigitte!
Liebe Grüße & einen schönen Sonntag, C Stern
Es ist wohl auch nicht nötig, diesen komplizierten Ausdruck zu kennen, C Stern.
Wir haben, wie sie noch klein waren, unsere Kinder und später die Enkelkinder in so einer Garette über den Vorplatz gekarrt und freuten uns jeweils über ihr fröhliches Gekreische. :–)
Dir einen feinen Sonntag und lieben Gruss.
Eine Schubkarre ist also ach eine Benne 🙂
Hoffentlich kann ich mir das merken, liebe Brigitte!
Das musst du nicht, Bruni. Bleibe gerne bei der Schubkarre, das kennen wir auch. :–)
Lieben Abendgruss zu dir.