
Foto Brigitte Fuchs: vorgestern bei der Fahrt auf den Homberg im oberen Wynental angetroffen
Du fragst: Wohin der Weg?
… Das kann ich dir nicht nennen.
Denn Weg und Ziel muss doch
Ein jeder für sich kennen!
Nie liegt der Weg frei da:
Ein jeder muss ihn schaffen!
Der breite Weg, so nah,
Er ist doch nur für Laffen.
Foto Brigitte Fuchs
Du musst dir deinen Pfad
Durch wildes Dickicht hauen
Und ohne Hilf‘ und Gnad‘
Ganz deiner Kraft vertrauen.
Denn unbetretnes Land,
Das wollen wir erkämpfen,
Und drum des Geistes Brand
Durch nichts uns lassen dämpfen.
Foto Brigitte Fuchs
Und willst du selbst mir nach,
So musst du dich bereiten
Auf Schmerzen und auf Schmach,
Auf Öd‘ und Einsamkeiten.
Karl Ernst Knodt (1856-1917) deutscher Dichter und Waldpfarrer
Quelle: „Von Sehnsucht, Schönheit, Wahrheit“, 1. Auflage 1910


Ich habe noch nie einen Fuchs in freier Wildbahn gesehen, und bei dir spaziert er einfach so herum…
Guten Morgen, Brigitte
Allzu oft kommt das natürlich auch hier nicht vor. Etwa vier bis fünf mal ist mir das im Laufe des Lebens passiert (davon zweimal am helllichten Tag). :–)
Und die Freude darüber war auch diesmal sehr gross, zumal ich zuerst meine Kamera hervor klauben musste und danach nur ein paar Sekunden blieben, um diese Fotos durchs Autofenster zu „schiessen“.
Einen guten Tag auch dir und lieben Gruss.
tolle Fotos!
Merci!
Ein hübsches Exemplar von einem Fuchs.
Wie zutraulich er ist.
Etwas märchenhaftes haben das Gedicht und Bild und ich könnte mir vorstellen, dass Herr Reineke grad mit dir sprechen wollte bei der Begegnung.
Herzlichen Gruss in den Sonntag!
Ja, ich wunderte mich auch, dass er eine kurze Weile ganz neugierig stehen blieb, bevor er – nicht mal gehetzt, sondern eher bedächtig – im Rapsfeld verschwand. Und ich habe mich riesig darüber gefreut!
Einen herzlichen Gruss auch zu dir, Valentina.
Hab einen freudigen Sonntag!
herrlich!
gleich und gleich gesellt sich gern 😉
bei uns im quartier sind füchse zu nächtlicher stunde auch manchmal anzutreffen. manchmal haben es ihnen bereitgestellte kehrichtsäcke angetan…
einen herzlichen gruss in den sonntag 🙂
Aber ja doch, die Namensvettern nehmen gerne Notiz voneinander. 🙂
Das kann ich mir denken, dass diese schlauen Tiere in Revieren oder gar Städten um die Kehrichtsäcke schleichen, um etwas Gutes zu ergattern.
Ich habe mal gehört, wie viele Füchse z.B. in der Stadt Zürich leben: Es sind unglaublich viele.
Hier auf dem Land leben sie aber sicher natürlicher und „schöner“, also artgerechter. :–)
Dir einen feinen Sonntag und herzlichen Gruss.
Der Waldpfarrer war aber wohl noch einer von der echt „harten“ Sorte, zumindest nach den für mich martialischen Aussagen in seinem Gedicht 😉
Der Anblick dieses Fuchses lässt mich Strahlen so wie auch das Eichhörnchen, das heute früh auf der Bank vor meinem Schlafzimmer saß und mich sicher ebenso erstaunt ansah, wie ich es.
Herzliche Grüße und einen friedvollen Sonntag
So martialisch empfand ich den Gedichttext nicht, Mona Lisa.
Mir erschien es einfach so, dass man selten auf breiten, bequemen Wegen durchs Leben kommt, sondern sich mit eigenen Kräften (Hilfe von Anderen ist nicht immer zu haben) durch das Gestrüpp von Schwierigkeiten und Herausforderungen durchschlängeln muss. Und seine letzte Strophe signalisiert, dass das oft sehr mühsam, sehr schmerzhaft und manchmal auch sehr einsam sein kann.
Dir einen frohen Sonntag! Nach der Begegnung mit dem Eichhörnchen sollte das eine leichte Übung sein. 🙂
Frohen Gruss zu dir ans Speckhorn.
Der Weg ist das Ziel, erklärte Konfuzius, aber das ist natürlich Unsinn: Das Ziel ist das Ziel, doch der Weg ist im Weg.
Hi, hi, Nömix: So kann man das auf eine kurze, griffige Wegweiserformel bringen.
So ein schönes Tier! Und richtig zum verlieben – die schönen Zeilen!
Grüße Luitgard
Freut mich, dass dir beides gefällt, Luitgard.
Ich freute mich auch, dass Text und Bilder so gut „kommunizieren“. :–)
Einen fröhlichen Sonntagsgruss zu dir.
Schön fotogen, das Tier!
Interessant zu lesen, der Text!
Sonntagsgruß von Sonja
Danke, Sonja.
Ja, dieses Zusammenspiel macht Freude.
Ebenfalls einen lieben Sonntagsgruss zu dir.
Fantastische Bilder, liebe Brigitte!
Und die Location hätte ja kaum malerischer sein können …
Gruß an Dich und Deinen Namensvetter
Petra
Genau, Petra, der Ort passte wunderbar!
Lieben Denk und herzlichen Retourgruss.