Archiv des Autors: Quer

Willst du mit mir gehn?

 

(…)

Willst du mit mir gehn

Licht und Schatten versteh’n

Dich mit Windrosen dreh’n

Willst du mit mir gehn

 

 

Willst du mit mir gehn

Man nennt es Liebe

Man nennt es Glücklichsein

Keine Sprache hat mehr als Worte

 

 

Willst du mit mir gehn

Licht und Schatten versteh’n

Dich mit Windrosen dreh’n

Willst du mit mir gehn

 

 

Der bekannte Schlager „Willst du mit mir gehn“ von Daliah Lavi (aus den 70er Jahren) ist eine romantische Ballade über bedingungslose Liebe, Vertrauen und das gemeinsame Durchstehen von Höhen und Tiefen. (Dieses hier ist ein Text-Auszug daraus.)

 

Alle Fotos Brigitte Fuchs

 

Willst du mit mir gehn?

(…)

 

 

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Lausche dem Leben

 

 

 

Fotos Brigitte Fuchs: Am Sempachersee bei Sursee, Ende Februar

 

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Der Storch

Foto Brigitte Fuchs

 

Der Storch kommt aus Egypterland,
Weil Frühlingslüfte riefen.
Er steht auf seinem alten Stand
Und klappert Hieroglyphen.

Da nun Poeten überall
Der Vogelsprache kundig,
So auch den ganzen Klapperschwall
Des braven Storchs verstund ich.

Da er zurück von Pyramid‘,
Von Nil und Krokodil kam,
So war’s ein gar vergnüglich Lied
Vom wunderschönen Nilschlamm.

 

(…)

 

Heinrich Seidel (1842-1906) deutscher Ingenieur und Schriftsteller
Die ersten drei von acht Strophen seines Gedichtes „Der Storch“

 

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Wunder

Fotos Brigitte Fuchs: Wandgestaltung von Kindern in Sursee

 

 

Kinder und Greise haben einen Blick für das Wunder.

 

Paul Steinmüller (1870-1940) deutscher Schriftsteller
Aus „Rhapsodien vom wahren Frieden“

 

 

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Anagramm-Zweizeiler 631

Foto Brigitte Fuchs vom 1. März 2020 (bereits in anderem Zusammenhang gezeigt)

 

 

DIE FAHRT IN DEN LENZ

FAND LINE ERHITZEND

 

 

Brigitte Fuchs

 

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Frohe Kunde

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Erwacht! Erhebt euch! Also sangen
die Lerchen schwebend über dem Feld;
da fing es unten an zu prangen,
und festlich schmückte sich die Welt.

O süsse Kunde, die erklungen
von oben ist in Haus und Herz!
Des Todes Fesseln sind zersprungen,
und Leben regt sich allerwärts.

Gekommen ist aus Südens Ferne
der Lenz und weckt ein neues Blühn;
herunter fallen goldne Sterne,
zahllose, auf das Wiesengrün.

Bald hat aufs neu Besitz genommen
das Schwalbenpaar vom alten Nest.
O frohes Fest, sei uns willkommen,
willkommen Auferstehungsfest!

 

Johannes Trojan (1837-1915) deutscher Schriftsteller, Redakteur und Kinderbuchautor

 

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Den Februar beschliessen

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Den Februar beschliessen,
den Sonnenschein geniessen,
in Wonne fast zerfliessen,
die Gräser sehn beim Spriessen
und wie ins Kraut sie schiessen,

die frühen Blüten giessen –

die Gräser sehn beim Spriessen
und wie ins Kraut sie schiessen,
in Wonne fast zerfliessen,
den Sonnenschein geniessen,
den Februar beschliessen.

 

Brigitte Fuchs

 

Foto Brigitte Fuchs

 

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Vogelsang

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Es klang ein Lied vom Himmelszelt
Hell über allen Landen,
Doch hat es in der weiten Welt
Wohl niemand recht verstanden.

Nur durch der Vöglein lauschend Ohr
Ist tiefer es gedrungen
Und wird seitdem als Frühlingschor
In Feld und Wald gesungen.

Doch wo man einen Menschen sieht
Durch Busch und Auen gehen,
So kann er leider dieses Lied
Noch immer nicht verstehen.

 

Karl May (1842-1912) deutscher Schriftsteller
Aus dem Gedichtband „Himmelsgedanken“ Karl-May-Verlag, Radebeul bei Dresden, ohne Jahrgang

 

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

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Februarmorgen

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Februarmorgen

Hellwach beginnt diesen Tag

der Eichelhäher

 

Brigitte Fuchs

 

 

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Das schlimmste Tier

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Wie heisst das schlimmste Tier mit Namen?

So fragt‘ ein König einen weisen Mann.

Der Weise sprach: von wilden heissts Tyrann,

Und Schmeichler von den zahmen.

 

 

Gotthold Ephraim Lessing (1729-1781) deutscher Dichter, Dramatiker und Kritiker

 

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