Bergheide

Fotos Brigitte Fuchs: Glaubenberg (Alpenpass zwischen den Kantonen Luzern und Obwalden)

 

 

Hier, zwischen reinem Bache,
Wacholder, Enzianen,
Ergreift mich frühes Ahnen.
Ich schlief, und ich erwache.

Die Föhren und die Steine,
Die Steine und die Föhren,
Sie lassen Sprache hören,
Dass ich versunken weine.

Wie rinnt die Zeit von hinnen
Mit allen ihren Bildern!
Sie glänzen und verwildern,
Und manches bleibt tief innen.

Nun ist mir doch, ich liege,
Von Mutterhand geschaukelt,
Von buntem Traum umgaukelt,
In meiner kleinen Wiege.

 

 

Emanuel von Bodman (1874-1946) deutscher Schriftsteller und Dichter

 

Fotos Brigitte Fuchs

 

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10 Antworten auf Bergheide

  1. Petros sagt:

    Grün durchtränkte Bilder, mit eingewebten Farbtupfern und bewegtem Leben. Schön!

    Einen Sonntagsgruß sendet
    Petros
    (Hier wird das bodendeckende Grün so lansam sonnenbraun)

  2. quersatzein sagt:

    Ja, hier ist es noch saftig grün.
    Aber das wird sich nach dieser Dauerhitze auch bald ändern.

    Sonntagsgrüsse auch zu dir nach Griechenland.

  3. merlin sagt:

    die zeilen vermitteln geborgenheit und die bilder des moorgebietes ebenfalls.
    die geissen waren offenbar neugierig.
    die bergflora ist eine augenweide 🙂
    einen frohen morgengruss zu dir / euch.

    • quersatzein sagt:

      Danke, Merlin, das kann ich alles betätigen.
      Es war ein herrliches Erlebnis, wenn auch bei mehrheitlich bedecktem Himmel.
      Einen frohen Tag auch dir und euch.
      (Langsam beginnt die Hitzewelle beschwerlich zu werden.)

  4. andrea sagt:

    Heute bevorzuge ich eindeutig deine Fotos. Grün und frische Kühle wehen mir da direkt entgegen! Das erinnert mich an meine Kindheit, denn meine Eltern waren begeisterte Wanderer … und wir Kinder mit ihnen. 🙂

    Liebe Grüße in die Schweiz! Andrea

    • quersatzein sagt:

      Auch bei uns wurde in der Kindheit viel spaziert und gewandert, zumal dort in der Ostschweiz die Berge näher waren als hier im Mittelland. :–)
      Einen lieben Sonntagsgruss zu dir ins Waldviertel.

  5. nömix sagt:

    Wie rinnt die Zeit von dannen,
    Die Steine und die Föhren,
    Sie lassen Sprache hören,
    Ach nein, es sind ja Tannen.

  6. quersatzein sagt:

    Ob Föhren oder Tannen
    und Teiche oder Wannen:
    Wir lieben Alpenheiden
    und Tiere, die da weiden.
    🙂

  7. Sonja sagt:

    Im Gedicht träumt sich einer ganz weit zurück, das ist, was mir gefällt!
    Und deine Bilder dazu!
    Liebe Grüße von Sonja

  8. quersatzein sagt:

    Das ist so und das freut mich mit dir.
    Lieben Abendgruss.

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