Dem Nebel entfliehen

 

Dass uns im Tal der Nebel dicht
und grau umhüllt, gefällt uns nicht.
Zumal die Menschen weiter oben
den klaren, blauen Himmel loben.

 

 

Drum fahren wir, anstatt zu klagen,
an diesen tristen, trüben Tagen
(die Fahrzeit nehmen wir in Kauf)
den nahen Hügelzug hinauf.

 

 

Bald lichten sich die Nebelschwaden.
Die Sonne lockt zum Sonnenbaden.
Wie schön das ist! Für kurze Zeit
wird alles hell und leicht und weit.

 

Brigitte Fuchs

 

Fotos Brigitte Fuchs: Blick von den Jurahöhen ins Tal

 

Dieser Beitrag wurde unter Bilder, Kapriolen veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

20 Antworten auf Dem Nebel entfliehen

  1. merlin sagt:

    herrlich 🙂
    gestern sind wir dem nebel auch entflohen, allerdings mussten wir nicht weit.
    der sonnenberg hat seinem namen ehre gemacht 🙂
    eingehüllt in nebeldaunen sende ich dir herzliche morgengrüsse.

  2. quersatzein sagt:

    Wunderbar! Den kenne ich von einem früheren Besuch, den Sonnenberg. Das ist ein toller Ausflugsort.
    Ja, es lohnte sich gestern, in die Höhe zu „fliehen“, zumal die Nebelgrenze tief lag und man nicht sehr weit hochsteigen musste.
    Liebe Retourgrüsse aus dem obligaten Morgengrau zu dir.

  3. C Stern sagt:

    Sehr stimmig in Worten und Bildern, dieses Entfliehen, das ich auch selbst gerne praktiziere.
    Für solch imposante Ausblicke nehmen wir sehr gerne eine Anfahrt in Kauf.
    Herzliche Grüße in die schöne Schweiz, C Stern

  4. quersatzein sagt:

    So ist es, C Stern. Mit der Zeit fällt einem sonst diese unliebsame Nebeldecke auf den Kopf. :–)
    Einen frohen Gruss zu dir ins Nachbarland.

  5. andrea sagt:

    Jööö, wie schön!! Da können wir nun in (wohlgesetztem) Wort und (aufs schönste fotografiertem) Bild auf deinen Wegen wandern.

    Was für eine Morgenfreude!
    Liebe Grüße!

  6. quersatzein sagt:

    Gern geschehen, Andrea.
    Das war gestern wirkliche eine Wonne für uns.

    Dir einen schönen Tag und lieben Gruss.

  7. PepeB sagt:

    Oho, das ist aber auch eine Nebelsuppe, liebe Brigitte!
    Wie schön, über diese „Wolken“ hinauszuschauen – grandios inszeniert, in Bild und Wort.
    Liebe Grüße
    Petra

  8. quersatzein sagt:

    Das kann man wohl sagen. Und darin stecken wir auch heute wieder. :–)
    Dir ein liebes Dankeschön, Petra, und frohe Grüsse.

  9. Sylvia sagt:

    ah wie schön! da nimmt man gern die fahrt auf sich. wir kennen
    das von unserem geliebten Markgräfler Land. wenn unten im tal dicker
    nebel ist, fährt man auf den Hochblauen. und sieht von da, so man
    glück hat, die schneeberge…
    lieber gruß
    Sylvia

  10. quersatzein sagt:

    Stimmt, es ist überall schön, von wo aus man aufs Nebeltal hinabblicken kann.
    „Hochblauen“ passt ja wunderbar zu diesem Phänomen. :–)
    Hab Dank und sei lieb gegrüsst, Sylvia!

  11. Hausfrau Hanna sagt:

    Die Fahrt,
    liebe Frau Quersatzein,
    hat sich gelohnt:
    Was für eine zum Staunen bringende, prächtige Sicht auf die Schneeberge und das Nebelmeer 🙂
    Ein Danke für den wunderschönen Beitrag in Wort und Bild!
    Und einen herzlichen Gruss in den (hoffentlich auch bei Ihnen) sonnigen Tag
    Hausfrau Hanna vom Rheinknie

  12. quersatzein sagt:

    Die Fahrt hat sich in der Tat gelohnt, liebe Hausfrau Hanna.
    Und heute können wir zum Glück darauf verzichten, weil sich soeben die Sonne am Himmel zeigt und den Nebel des Platzes verweist. 🙂
    Frohe Grüsse zu Ihnen in den sonnigen Nachmittag.

  13. Sonja sagt:

    Grandios, ist man erstmal oben in der Sonne!
    Sonnengruß von Sonja

  14. quersatzein sagt:

    Exakt!
    Sonnengrüsse (heute auch vom Tal aus) zurück zu dir.

  15. bruni8wortbehagen sagt:

    Toll, liebe Brigitte!
    Zeilen und Bilder berichten ganz genau und mit einem dicken Augenzwinkern von Eurer nebeligen Wetterlage (hier ist es genau so) und wie Ihr damit klarkommt.
    Ganz herzlich, Bruni 🙂

  16. quersatzein sagt:

    Tja, man muss sich irgendwie arrangieren und zu helfen wissen.
    Ihr kennt also das hartnäckige Nebelgrau am Morgen auch, liebe Bruni. :–)
    Na ja, es kommen auch wieder sonnigere Tage.
    Dir einen lieben Abendgruss.

  17. Syntaxia sagt:

    Wunderbar, da wäre ich gern dabei!
    Wenn es hier so eine Wetterlage gibt, könnte ich sie nur am Wochenende ausnutzen. Dann fahren aber alle Städter auf den Berg. Das ist für den Berg nicht gut und Parkplätze gibt es dann keine mehr.
    Das sind Momente, da beneidet man die Bewohner auf dem Berg, aber sie haben auch viele Nebelstunden, Schnee und Kälte auszuhalten, da wollte ich auch nicht tauschen.

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

  18. quersatzein sagt:

    Genau, Berg oder Tal, das ist ein grosses Für und Wider. :–)
    Aber eigentlich sind wir doch ganz zufrieden mit unserem Domizil.

    Dankeschön SyntaxiaSophie und einen lieben Abendgruss zu dir.

  19. Ilse sagt:

    Danke für den Ausflug und herzliche Grüße aus dem Nebelloch! Ilse 356

  20. quersatzein sagt:

    Gern geschehen, Ilse.
    Heute stecken wir auch wieder im Nebel fest, leider.
    Sei lieb und solidarisch gegrüsst! :–)

Antworte auf den Kommentar von C Stern Antwort abbrechen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert