Foto Brigitte Fuchs
Das Handwerk stirbt wohl aus im Nu;
der Schuster, er gehört dazu,
braucht Ahle, Nadel, Zange
wohl nicht mehr allzu lange.
Sein Können und sein Wissen,
wir werden es vermissen,
denn nie ist KI je imstand,
von Hand zu schustern mit Verstand.
Man kann zwar neue Schuhe kaufen,
im Sommer öfter barfuss laufen,
doch reparieren ist auf Dauer
noch immer besser und auch schlauer.
Brigitte Fuchs

Foto Brigitte Fuchs

Das ist ein wunderbar gereimtes Plädoyer für ein Handwerk. (Und Reparatur ist in der Wegwerfgesellschaft ein Fremdwort geworden.)
So ist es, Petros.
Nur ganz vereinzelt gibt es wieder Bemühungen, diesem Trend entgegenzuwirken.
Danke und liebe Grüsse zu dir.
da hast du etwas auf den punkt gebracht!
vielleicht besinnt sich frau und mann ja, dass qualität vor quantität steht…
schön wäre es 🙂
einen herzlichen morgengruss zu dir!
Das wäre zu wünschen, oh ja!
Immerhin gibt es da und dort erste Ansätze und Bestrebungen (z.B. in Repair Cafés), defekte Sachen zu reparieren.
Dir einen guten Tag und ebenfalls herzliche Grüsse.
Ein berührendes Gedicht hast du geschrieben, liebe Brigitte. Es löst eine Sehnsucht aus in mir nach mehr Wertschätzung von materiellen Dingen in der Gesellschaft.
Menschliches Handwerk kann nur sehr beschränkt von KI ersetzt werden.
Einen herzlichen Gruss!
Da stimme ich voll mit dir überein, liebe Valentina.
Wertschätzung ist genau der richtige Begriff dafür.
Hab Dank und sei herzlich zurück gegrüsst!
Als Kind konnte ich einem Schuster bei der Arbeit zusehen –
ich hatte viel Freude daran.
Da war es auch noch selbstverständlich, Schuhe zu putzen, da es die modernen Materialien noch nicht gab. Ich erinnere mich sogar noch an Beschläge unter den Absätzen, damit diese sich nicht so schnell abnutzten.
Zum Glück gibt’s in Recklinghausen noch einen.
Herzliche MOrgengrüße
Ja, man freut sich immer, wenn man noch einen Schuster bei der Arbeit sehen kann.
In unserer Jugend waren sie noch überall präsent und gefragt, eben so, wie du es auch erlebt hast.
Lieben Dank und Gruss zu dir nach Recklinghausen.
Das ist wirklich ein Problem, liebe Brigitte: Immer weniger, gut erreichbare Schuster zu finden. In München hatte ich noch einen sehr guten, ihm hätte ich nach meinem Umzug meine Schuhe zur Reparatur sogar schicken können … Und dann kam Corona!
Hier gibt es ein „Puschenmuseum“, das besuche ich vlt. bald mal.
Liebe Grüße
Petra
So ist es leider. Schön, wenn der eine oder andere Schuster noch aktiv ist.
„Puschenmuseum“ – wie süss!
Ja, das könnte mir auch Spass machen.
Einen lieben Gruss zu dir.
Ich mag es mir,
liebe Frau Quersatzein,
nicht vorstellen, dass diese nachhaltige Arbeit, die Handwerkskunst, für immer verschwindet…
Danke für Ihr Gedicht und die beiden Bilder, sie wirken nach.
Mit lieben Grüssen in den Donnerstag
Hausfrau Hanna (deren Vater Schreiner war)
Ja, das Handwerk, hiess es ja einst, habe goldenen Boden.
So golden war der offenbar doch nicht, sonst würden nicht so viele Handwerksbetriebe verschwinden …
Ihnen einen guten Tag, werte Hausfrau Hanna, und frohen Gruss.
Das Handwerk wird wieder einmal eine Renaissance erfahren, da bin ich ziemlich sicher. Zu vielen schnelllebigen Trends gibt es auch Gegentrends.
Ich kenne einen tüchtigen Schuster, der auch noch Schuhe nach Maß anfertigt.
Ein Hoch auf das Handwerk, erfreulicherweise gibt es Menschen, die es immer noch schätzen.
Liebe Abendgrüße, C Stern
Schön, dass du so zuversichtlich bist, C Stern.
Aber natürlich hoffe ich auch, dass es so kommt, wie du vermutest.
Hab Dank und sei lieb gegrüsst!