Der Sinn der Literatur

Foto Brigitte Fuchs: Absperrung mit Fotoplanen vor dem „Landhaus“, dem Zentrum der jährlich stattfindenden „Solothurner Literaturtage“. Links im Bild der junge Autor Peter Bichsel.
Ich glaube, der Sinn der Literatur liegt nicht darin, dass Inhalte vermittelt werden, sondern darin, dass das Erzählen aufrecht erhalten wird.
Peter Bichsel (1935-2025) Schweizer Schriftsteller
Zitat aus dem Buch „Zur Stadt Paris“

Foto Brigitte Fuchs: Das Gasthaus „Kreuz“ in Solothurn, die „Stammbeiz“ von Peter Bichsel.
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ein wunderbarer post!
ich mag diesen knorrigen literaten sehr 🙂
ohne das erzählen zeigt sich die welt kalt.
er konnte mit wenigen sätzen eine geschichte bilden.
auch die dem buch den titel gebende geschichte ist eine perle…
danke dir und einen frohen tag mit vielen kleinen erzählungen wünsche ich dir.
…da schließe ich mich gerne an.
LG
Petros
Auch ich stimme dem vollkommen zu mit herzlichem Gruss.
Auch ich,
lieber Merlin,
schliesse mich an:
Für mich ist Peter Bichsel einer der Grössten – ‚ein Meister der kurzen Sätze‘, wie er auch bezeichnet wurde.
Mit einem Danke (auch an Frau Quer für den Beitrag) und lieben Grüssen ins Wochenende
Hausfrau Hanna
PS. ‚Staunen ist auch eine Form, das Nichtverstehen zu verstehen‘
Peter Bichsel
So geht es mir auch, lieber Merlin.
Peter Bichsel zähle ich zu den herausragendsten Schriftstellern unserer Zeit.
Er war der geborene Beobachter und ein begnadeter Erzähler. :–)
Dir schönen Dank und ebenfalls einen anregenden Tag!
Herzlichen Gruss.
Auch dir, Petros, ein Dankeschön und frohe Morgengrüsse.
zu erzählen gibt es wahrlich genug …
Die Arten es zu tun sind dann erheblich unterschiedlich.
Aber das muss vielleicht auch so, denn die (literarischen) Geschmäcker sind ja sehr unterschiedlich.
Herzliche Morgengrüße
Dieser Meinung bin ich auch, Mona Lisa.
Die Erzähl-Arten dürfen ruhig divers sein und damit die unterschiedlichsten Wünsche und Bedürfnisse der Leserinnen und Leser befriedigen. :–)
Einen herzlichen Morgengruss zurück zu dir.
@ Valentina.
Das freut mich. Ja, Peter Bichsel konnte und (und kann uns noch immer) begeistern mit seinen Geschichten. (Nicht nur mit den legendären Kindergeschichten oder dem Longseller „Eigentlich möchte Frau Blum den Milchmann kennenlernen“.) 🙂
Einen lieben Gruss zu dir.
Ja, das ist wohl wahr!
Gute Erzählungen sind für mich wie „Wortlagefeuer“, sie versammeln und verbinden Menschen seit jeher, regen zum Nachdenken an, sind Seelennahrung.
Ganz liebe Grüße
Petra
Wie schön, dieses Bild mit dem „Wortlagerfeuer“!
Hab Dank, Petra, und sei lieb gegrüsst!
@ Hausfrau Hanna.
Danke für Ihren Kommentar zu Peter Bichsel, werte Hausfrau Hanna.
Wir sind uns also einig: Er war ein Meister der Erzählkunst.
Lieben Gruss zu Ihnen.
Liebe Brigitte,
ein wunderbares Zitat – und eines, das beim zweiten Lesen fast noch mehr nachklingt als beim ersten.
Der Gedanke, dass Literatur weniger Inhalte „liefert“ als vielmehr das Erzählen selbst lebendig hält, gefällt mir sehr. Es verschiebt den Fokus vom Ergebnis zum Prozess – vom Was zum Wie. Vielleicht liegt darin tatsächlich eine tiefe Wahrheit: Dass wir Geschichten nicht nur erzählen, um etwas mitzuteilen, sondern um überhaupt in Verbindung zu bleiben – mit anderen und mit uns selbst.
Und ich denke, dass eine Welt ohne Erzählen vermutlich nicht nur stiller, sondern auch ein gutes Stück ärmer wäre. Inhalte lassen sich notfalls zusammenfassen – aber das Erzählen selbst entzieht sich ja jeder Abkürzung. Zum Glück.
Herzliche Grüße….von Rosie
Über deinen engagierten und klugen Kommentar zum Erzählen freue ich mich sehr, liebe Rosie. Beeindruckend, wie du dich ins Thema vertiefst und uns daran teilhaben lässt.
Herzlichen Dank dafür und ganz liebe Grüsse zu dir zurück.
Genau, das Erzählen muss auf jeden Fall aufrecht erhalten werden!!!
Grüße von Sonja
Das meine ich auch.
Frohe Grüsse zu dir, Sonja.
Ich glaube, das gilt entsprechend auch für unglückliches Agieren in der Lyrik!
Liebe Grüße
Helmut
Das ist gut möglich, Helmut.
Hab Dank und sei lieb gegrüsst!