Foto Brigitte Fuchs: Buschwindröschen
Ich ging im Walde
so für mich hin,
und nichts zu suchen,
das war mein Sinn.
Im Schatten sah ich
ein Blümchen steh’n,
wie Sterne leuchtend,
wie Äuglein schön.
Ich wollt‘ es brechen,
da sagt‘ es fein:
Soll ich zum Welken
gebrochen sein?
Ich grub’s mit allen
den Würzlein aus,
zum Garten trug ich’s,
am hübschen Haus,
Und pflanzt es wieder
am stillen Ort;
Nun zweigt es immer
und blüht so fort.
Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832) deutscher Dichter und Universalgelehrter

Foto Brigitte Fuchs

Ein leises Lächeln
über deinen reichen Fund
mit Goethes zärtlichen Zeilen
welch feiner Tagesbeginn.
Mit herzlichem Gruss einen schönen Tag!
Danke, Valentina.
Sie gehören einfach zum Frühling dazu, diese süssen, feinen Buschwindröschen. Und Goethes Klassiker passt gut dazu. :–)
Hab auch einen schönen Tag und sei froh gegrüsst!
sehr schön!
im moment blühen sie allenthalben:-)
sie bilden wunderbare frühlingsteppiche.
auch die zeilen von goethe vermögen zu gefallen 🙂
einen blühenden tag dir und glg.
So ist es. Auch gestern bei unserem Aufenthalt draussen sahen wir wieder jede Menge dieser blühenden Teppiche.
Und sie sind ja auch zu fragil und diffizil für ein Blumensträusschen.
Da lässt man sie gerne stehen. Vielleicht hat sie ja auch Goethe nur in Gedanken „ausgegraben“. 🙂
Einen fröhlichen Tag und Gruss dir!
So hübsch, diese Buschwindröschen! 🙂
Man sieht, wie sich die Zeiten ändern, denn heute würde man das als Naturfreund nicht mehr empfehlen, Wildpflanzen auszugraben. 🙂
Liebe Grüße, Andrea
Du sagst es, Andrea.
Heute wird wesentlich umsichtiger umgegangen mit wild blühenden Pflanzen und das Pflücken oder Ausgraben sind bei den geschützten Arten ja auch verboten.
Einen lieben Gruss zu dir.
Oh, ich habe hier noch keine gesehen.
Werde gleich mal die Augen aufhalten 😉
Ich liebe sie, es sind so zarte, helle Frühlingsboten.
Ob sie auch in meinem Garten gedeihen würden?
Liebe Grüße
Hier sieht man sie, wie Merlin auch sagt, schon allenthalben. :–)
Ganze Teppiche breiten sich im Wald oder um Bäume herum aus.
Ich mag sie auch sehr, diese zarten Schönheiten.
Liebe Grüsse in deinen Tag.
Sie blühen nur, wenn die Waldbäume noch unbelaubt sind.
Sie sind so hübsch, und schöner noch des Poetenkönigs Worte!
Gruß von Sonja
Aha, das wusste ich nicht.
Danke für den Erkenntnisgewinn. Und des Poetenkönigs Worte mag ich auch. :–)
Grüss dich!
Seht, was der Herr Geheime Rat
mit einem kleinen Blümlein tat:
grub’s aus und setzt’ es wieder ein –
wofür sollt’ das denn nütze sein? 😉
Es war der Grund
für ein Gedicht.
Mehr braucht‘ es nicht,
mehr braucht es nicht.
🙂
Fotografieren ging ja damals noch nicht.
Umpflanzen statt Pflücken ist dann die schönere „Inbesitznahme“.
Lässt Wildblumen immer stehen,
Petra
So sehe ich das ebenfalls, Petra.
Auch ich fotografiere und nehme die blühenden Schönheiten als Bildmaterial in Besitz. :–)
Einen lieben Gruss zu dir.
Immer wieder schön,
liebe Frau Quersatzein,
ist dieses Goethe-Gedicht!
Es begleitet mich, zusammen mit den weissen, zum Licht strebenden Blumensternen in den heutigen Frühlingsanfang 🙂
Ein frohes Wochenende wünscht Ihnen
Hausfrau Hanna
Ja, liebe Hausfrau Hanna, beides passt wunderbar zum heutigen astronomischen Frühlingsanfang.
Auch Ihnen ein erfreuliches Wochenende und herzlichen Gruss.
Dieses schüchterne und dennoch strahlend schneeweiße Funkeln auf den Wiesen – immer wieder vermag es mich aufs Neue zu entzücken.
Betörende Blumen stehen lassen zu können und eingehend zu betrachten, schärft auch das fotografische Gedächtnis. Und die Kamera macht Blümchen ohnehin unsterblich.
Einen lieben Abendgruß, C Stern
So sehe und erlebe ich das auch, C Stern.
Vielen Dank und liebe Grüsse zu dir.
Das hat er gut gemacht!
Diese wunderbaren Blumen taugen auch gar nicht für die Vase.
Liebe Grüße,
SyntaxiaSophie
Du sagst es. :–)
Danke und lieben Abendgruss.