Mosaik

Fotos Brigitte Fuchs:
Aussenwandgestaltung an einer Brockenstube in der Region, die es inzwischen leider nicht mehr gibt.

 

 

Die Zeit ist wie ein Bild von Mosaik;

Zu nah beschaut, verwirrt es nur den Blick;

Willst du des Ganzen Art und Sinn verstehn,

So musst du’s Freund, aus rechter Ferne sehn.

 

Emanuel Geibel (1815-1884) deutscher Dichter und Dramatiker

 

 

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26 Antworten auf Mosaik

  1. merlin sagt:

    mich beeindrucken diese zeilen.
    er ruft dazu auf, alles aus grösserer distanz zu betrachten.
    das ermöglicht immer wieder neue einsichten, was heilsam sein kann.
    ein aussergewöhnlicher wandschmuck ist das gewesen!
    toll kombiniert text und bild 🙂
    herzliche morgengrüsse und einen tag mit weitblick dir / euch.

  2. quersatzein sagt:

    Danke, Merlin.
    Ja, die Botschaft hinter diesen Zeilen kann man ganz gut auch auf das Leben an sich beziehen.
    Und die „Kunst am Bau“ an dieser früheren Brocki war wirklich beeindruckend und ich bin glücklich, damals diese Fotos gemacht zu haben, um mich auch heute noch darüber freuen zu können.
    Dir und euch ebenfalls einen Tag mit weitem Horizont.
    Lieben Gruss.

  3. Valentina sagt:

    Eine sehr schöne Fotocollage mit ebenso schönen Motiven ist dir gelungen!
    Von weit her sehen sie bestimmt auch noch sehr schön aus und das stimmt hoffnungsvoll.
    Einen Tag voller schöner Feinheiten wünsche ich dir, mit herzlichem Gruss!

  4. quersatzein sagt:

    Das denke ich auch, liebe Valentina.
    Hab Dank und geniesse ebenfalls einen schönen und fein zusammengesetzten Tag!
    Herzlichen Wochenendgruss zu dir.

  5. Edith Hornauer sagt:

    Ich mag Geibel sehr, er schreibt stets mit Hintergrundgedanken.
    Der Blick von weitem kann viel mehr erfassen und dies sollte man auch im Denken üben.
    Deine Fotos dazu sprechen für sich.
    Liebe Grüße in deinen Wochenendstarttag
    herzlichst, Edith

  6. quersatzein sagt:

    Das kann ich nur bestätigen, Edith!
    Ein liebes Dankeschön und frohe Grüsse zu dir in den letzten Januartag.

  7. Hausfrau Hanna sagt:

    Zeitlicher Abstand,
    liebe Frau Quersatzein,
    hilft, dass sich vieles entwirrt und ordnet, was zuvor einen (zu) grossen Raum eingenommen hat…
    Meint Hausfrau Hanna aus eigener Erfahrung und schickt ein grosses Danke für den heutigen Mosaik-Beitrag und einen lieben Gruss ins Wochenende

  8. mona lisa sagt:

    Ja, aus der Distanz heraus erkennt man dinge oft sehr viel klarer.
    Vor kurzem habe ich im Fernsehen einen Beitrag gesehen,
    der davon berichtete, dass es in Italien eine Akademie gibt, in der man/ frau die Mosaikkunst erlernen, studieren kann – heute noch.
    Herzliche Grüße aus der Distanz 😉

  9. roswitha sagt:

    so wunderbare mosaike, und ein ebensolcher text begrüssen mich hier. ja, manchmal tut abstand gut, und auch beim mosaik macht es einen unterschied, ob man eine ecke oder das ganze schaut. liebe brigitte, danke für deine erinnerung, hab es gut, lieben gruß, roswitha

  10. Sonja sagt:

    Wunderbare Bild-Text-Kombination, wie man es von dir so kennt!
    Manche Stelle am Mosaik erinnert an Hundertwasser!
    Gruß von Sonja

  11. quersatzein sagt:

    Danke, Sonja, das freut mich und spornt mich weiter an. :–)
    Genau: Etwas von Hundertwasser ist da durchaus zu erahnen.
    Sei herzlich gegrüsst!

  12. andrea sagt:

    Was für eine Vielfalt du uns hier präsentierst! Schön!!!

    Zum Sinnspruch denke ich, dass jeder Blick seine Berechtigung hat, es kommt drauf an, was man sehen / mit ihm erreichen will. Aus der Nähe sieht man die Details, aus der Ferne das Ganze besser.

    Liebe Grüße, Andrea

  13. quersatzein sagt:

    Dankeschön!
    Ja, du hast recht, Andrea. Beide Schau- und „Lesarten“ sind interessant und je nachdem angezeigt.

    Liebe Wochenendgrüsse zurück zu dir.

  14. mano sagt:

    manchmal ist es gut, bestimmtes besser aus der ferne zu betrachten. zu nah dran, kann im übertragenen sinn verwirrung stiften.
    da ich allerdings detailverliebt bin, kann ich es meist nicht lassen, bei vielem von nahem und genau hinzuschauen. das hätte ich bei diesen wunderschönen, vielfältigen mosaiken bestimmt auch getan!
    liebe abendgrüße von mano

  15. bruni8wortbehagen sagt:

    Was für ein wunderschönes und sehr geschmackvolles Mosaik, liebe Brigtte!
    Emanuel Geibels Worte passen so gut und ich grüße Dich ganz herzlich, liebe Brigitte!

  16. C Stern sagt:

    Auch ich fühle mich tatsächlich an Hundertwasser erinnert.
    Bunt und schlicht zugleich – und soviel Wirkung, die lange Bestand hat. Wunderschön, solche Kunst an Gebäuden zu sehen, vor allem im Orient und an der Alhambra finde ich sie faszinierend.
    Herzliche Grüße, C Stern

  17. quersatzein sagt:

    Es gibt ja so unterschiedliche Mosaike – und fast alle haben ihren eigenen Reiz.
    Einen schönen Abendgruss zu dir, C Stern.

  18. Syntaxia sagt:

    Das ist wie mit dem Pointillismus. In manchen Bereichen muss der gewisse Abstand bestehen, um nicht verwirrt zu sein.
    Schade um die feinen Mosaike!

    Liebe Grüße,
    SyntaxiaSophie

  19. quersatzein sagt:

    Das stimmt.
    Bei bildenden Künstlern, die gerade an der Arbeit sind, sieht man oft, dass sie vom Bild zurücktreten, um es mit Abstand zu betrachten.

    Ja, schade um diese schönen Werke.
    Einen lieben Abendgruss zu dir.

  20. nömix sagt:

    »Brockenstube« – Ausdruck, noch nie zuvor gehört. Wieder was dazugelernt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Brockenhaus

  21. quersatzein sagt:

    Ja, bei uns ist die „Brocki“ ein ganz alltäglicher Ausdruck, den alle kennen.
    Bei Ihnen lerne ich dagegen immer mal wieder österreichisches Sprachgut. :–)
    Lieben Gruss zum Wochenbeginn.

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