Schriften

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Da die Alten in ihren Schriften alle Dinge gesagt haben, können die neueren Schriften das gleiche nur kürzer sagen.

 

 

Karl Julius Weber (1767-1832) deutscher Jurist, Privatgelehrter und Schriftsteller

 

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20 Antworten auf Schriften

  1. Valentina sagt:

    Da sich die Welt stets verändert, verändert sich mit ihr auch die Sprache. Deshalb braucht es immer wieder neue Formulierungen, ein Ringen um das Verstehen der Welt. Danit meine ich nicht die Berge voll Wörter-Mist, mit den wir auch täglich überflutet werden.
    Deshalb sage ich jetzt nur:
    Ich wünsche dir einen guten Tag, liebe Brigitte!

  2. merlin sagt:

    wenn ich an die alten klassiker denke, scheint mir manchmal eine kürzere version sogar ein segen…
    wie valentina schreibt, hat die sprache auch die funktion die welt zu verstehen, resp. dass wir versuchen einander zu verstehen. kurze graffitis können auch diskussionen auslösen und dialoge ermöglichen. das ist immer wieder wichtig.
    auch dein blog ist ein dialogfenster! schön!
    einen freudigen tag dir und glg.

  3. quersatzein sagt:

    Das mit den Klassikern scheint mir zu stimmen, Merlin. :–)
    Ich denke, jede Zeit hat die zu ihr passende, adäquate Sprache.
    Und ja, solche „Kurzmeldungen“ an Wänden und Gegenständen kann man ruhig auch mal als Diskussionsgrundlage benützen.
    Merci auch fürs schöne Lob zum Blog.
    Dir ebenfalls einen frohen Tag und fröhlichen Gruss.

  4. Edith Hornauer sagt:

    Manchmal nenne ich es *Geschmiere*, was ich heutzutage auf mancher Bank oder Hauswand finde. Und dann diese moderne Kurzform ganzer Sätze, sie werden sogar schon in Schlagern verwendet, finde ich nicht so schön. Ja, die Zeit schreitet voran und mit ihr auch das geschriebene Wort.
    Ach, ich bin einfach zu alt dafür! Vielleicht, weil ich mein Leben lang mit Geschriebenem zu tun hatte…
    Danke fürs Überlegen dürfen hier bei dir.
    Liebe Grüße von mir.

  5. quersatzein sagt:

    Mir gehen die heutigen Geschreibsel auch manchmal „gegen den Strich“, liebe Edith. Auch dass selbst offizielle Texte oft fehlerhaft sind und es kaum jemandem auffällt. :–)
    Aber handkehrum sind manche schriftlichen Äusserungen auch spannend und kreativ.
    Ja, die Sprache bleibt „im Fluss“.
    Ebenfalls liebe Grüsse zu dir.

  6. PepeB sagt:

    Schlagwörter – auch sie haben Kraft.
    (Noch kürzer sind ja Emojis!)
    Geballte Energie sendet heute
    Petra

  7. Zitante Christa sagt:

    Jean Paul, ungefähr zeitgleich mit Karl Julius Weber lebend (1763–1825), schrieb ca. 1807:
    »Sprachkürze gibt Denkweite«
    Daran halte ich mich in diesem Kommentar und wünsche einen Tag
    mit kurz(weilig)en Gesprächen und
    tiefgründigen Gedanken 😉
    Christa

  8. quersatzein sagt:

    Das passt hier wunderbar!
    Ich mag sie sowieso sehr, die denkweite Sprachkürze. :–)
    Hab Dank, liebe Christa, und sei lieb gegrüsst!

  9. Sonja sagt:

    „Sprachkürze gibt Denkweite“ – trifft ins Volle, wobei es mir in unserer Zeit immer öfter die Sprache verschlägt, und ich mich bei zahlreichen Neuerungen nicht mehr auskenne!
    Gruß von Sonja

  10. Hausfrau Hanna sagt:

    Ich bevorzuge,
    liebe Frau Quersatzein,
    und mag es ebenfalls kurz. Und trotzdem mit Inhalt…
    Einen herzlichen Gruss ins Heute
    Hausfrau Hanna

  11. quersatzein sagt:

    So ist es mir auch am liebsten, werte Hausfrau Hanna.
    Kurz und prägnant.
    Einen schönen Retourgruss zu Ihnen.
    (Wir warten noch auf die Sonne.)

  12. mano sagt:

    ja, kurz und präzise gefällt mir auch. aber nicht immer. ich mag durchaus auch einmal schöne blumige worte in romanen oder gedichten, da dürfen sätze auch etwas ausschweifender werden.
    an mir merke ich manchmal, da ich wg meiner kunst oft auf instagram unterwegs bin, dass ich dort selbst keine ganzen sätze mehr schreibe, sondern nur kurze worte oder gar nur emojis. auf meinen blog möchte das nicht unbedingt übertragen, ertappe mich aber gelegentlich dabei.
    in diesem sinne in aller kürze: liebe grüße!
    mano

    • quersatzein sagt:

      In der Tat, Mano, es kommt wirklich sehr darauf an, wie etwas geschrieben ist, ob uns der Stil gefällt, die Form, die Satzgestaltung. Verallgemeinern lässt sich da nichts.
      Danke für deinen kleinen Erlebnisbericht.
      Dir einen schönen Abend und herzlichen Gruss.

  13. C Stern sagt:

    Kurz und präzise: Stenografie 😉
    Ich kann noch ein paar wesentliche Zeichen, damit fällt mir manches Mitschreiben leichter.
    Manchmal überlege ich, es mir wieder vollständig in den Sinn zu rufen. Nur kann ich mich natürlich kaum anderen gegenüber verständlich machen. Manchmal aber gar nicht so schlecht, wenn der Nachbar nicht entziffern kann, was ich mir notiere 🙂
    Sprachlich mag ich es eher altmodisch, mit der modernen Sprache muss ich mich hingegen abfinden.
    Herzliche abendliche Grüße, C Stern

    • quersatzein sagt:

      Steno konnte ich zu Schulzeiten, habe es allerdings danach nie gebraucht und darum auch wieder verlernt, wie so manches Andere ebenfalls. :–)
      Ich mag es auch, wenn etwas klar und verständlich ausgedrückt wird – oder im Text zumindest eine klare Absicht oder Formgebung erkennbar wird.
      Lieben Dank und Abendgruss zu dir, C Stern.

  14. Mona Lisa sagt:

    Wohl dem, der sich kurz und verständlich ausdrücken kann 😉
    Herzliche Abendgrüße

  15. quersatzein sagt:

    Genau, Mona Lisa: Das ist stets hilfreich und meistens willkommen.
    Ebenfalls herzliche Abendgrüsse.

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