Fotos Brigitte Fuchs
Es können Biber in den Auen
grossmeisterlich verdichtet bauen.
Sie fällen Bäume reihenweise
und hau’n ins Ried so manche Schneise.
Uns macht es traurig, denn es waren
gesunde Bäume, reich an Jahren,
die nun, gefällt, am Boden liegen
und nie mehr neue Blätter kriegen.
Was hier der Biber tüchtig tut,
ist für den Baumbestand nicht gut.
Doch ist seit je Ambivalenz
Naturgesetz – nicht bloss im Lenz.
Brigitte Fuchs

sehr schön auf den punkt gebracht 🙂
die holzfällerqualitäten dieser tiere ist beeindruckend.
teilweise müssen bäume sogar mit drahtgittern geschützt werden.
als trost für den verlust der bäume kann man sagen, dass durch den wasserstau neue biotope entstehen.
einen frohen tag dir vor dem wetterwechsel und glg.
Ja, das hat alles Vor- und Nachteile und die Biber sind wirklich begnadete Baumeister.
Auch dir einen sanften Übergangstag in die neue, nicht nur wettermässige, Situation! 🙂
Möge der Winter sich nicht zu sehr austoben!
Herzlichen Gruss.
diese Ambivalenz ist m.E. überall in der Natur zu beobachten,
wenn man die nur die Einzelphänomene betrachtet.
Du hast sie poetisch klar beschrieben.
Liebe Grüße
Genau, Mona Lisa, mit solchen Dissonanzen müssen wir leben und können es auch prima.
Schöne Retourgrüsse zu dir.
Hach, zu diesem Thema hätte ich allerhand zu erzählen … wobei ich zugeben muss, dass die Ambivalenz, die ich in der freien Natur durchaus erlebe, an den Ufern unserer Teiche den Eigeninteressen weicht. ;))) Ich hoffe sehr, dass unsere Maßnahmen heuer ausreichend sind, damit wir biberfrei übers Jahr kommen!!
Wie immer schön gedichtet, „reihenweise“ und „Schneise“ zu reimen, gefällt mir ganz besonders! 🙂
Liebe Grüße!
Deine Befürchtungen kann ich so gut nachvollziehen, Andrea.
Ich halte die Daumen, dass der Biber andere Betätigungsfelder bei euch in der Nähe findet. :–)
Hab Dank (auch fürs Lob) und lieben Gruss.
Tja, liebe Brigitte, es gibt wohl für alles ein Dafür und ein Dawider.
Ich wüsste zu gerne, wonach die Biber die Bäume auswählen, die sie „fällen“.(Steht rum, kann weg?)
Liebe Grüße
Petra
„Steht rum, kann weg“, genau das denke ich mir auch, liebe Petra. 🙂
Wunderbar, dieses Auswahlkriterium!
Einen lächelnden Retourgruss zu dir.
Einerseits,
liebe Frau Quersatzein,
sind die gefällten Bäume Lebensraum und Nahrung für die Biber
Und andererseits fehlen die gesunden Bäume in der Natur.
Ich bin auch ambivalent, schwanke hin und her.
Wie der Ahorn im Hinterhof, der sich im Wind bewegt…
Einen lieben Gruss
Hausfrau Hanna
Ja, da kann man wirklich beide Seiten verschieden beurteilen, je nach Blickwinkel.
Danke, liebe Hausfrau Hanna, und beste Wünsche und Grüsse in Ihren Tag!
Und lieben Gruss auch an Ihren Ahorn, der zum Glück nicht im Biberrevier steht. :–)
da hat der Biber ganze Arbeit geleistet 😉
nun ja.. er muss seinen Bau errichten
und er braucht die Blätter als Nahrung
sicher können wieder neue Bäume wachsen wo jetzt Platz ist
leider ist der Lebensraum knapp den Mensch und Tier sich teilen müssen
da brauchts dann schon gründliche Überlegungen
liebe Grüße
Rosi
Du sagst es, Rosi. Biber und Mensch kommen sich auf dem begrenzten Lebensraum nicht selten in die Quere.
(Das ist leider auch bei anderen Wildtieren wie dem Wolf so.)
Dir ein Dankeschön und lieben Gruss.
Ganze Arbeit geleistet, liebe Brigitte
was ich inzwischen erfahren habe, ist, dass Biber von den umfallenden Bäumen ab und zu erschlagen werden …
LG Bernhard
Oh, das habe ich noch nicht gehört, kann es mir allerdings vorstellen.
Das Fällen von Bäumen ist immer mit einem Risiko verbunden (auch für die Menschen).
Lieben Dank und Gruss zu dir, Bernhard.