Es räägnet

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Foto Brigitte Fuchs

 

Es räägnet

und wer mir begäägnet

seid: “s räägnet”

 

Hans Steinmann, aargauischer Dichter
Aus “Was bliibt…” , Gedanken und Erinnerungen, Privat-Publikation ohne zeitliche Angaben

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Eng ist die Welt

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Foto Fuchs

 

Eng ist die Welt, und das Gehirn ist weit.
Leicht beieinander wohnen die Gedanken.
Doch hart im Raume stossen sich die Sachen.

 

Friedrich Schiller (1759-1805) deutscher Dichter, Dramatiker, Philosoph und Historiker
Textstelle aus Wallenstein, Wallensteins Tod II
Aus “Dein Glück ist heute gut gelaunt”, Schiller Aphorismen, ausgewählt von Manfred Mai, Sanssouci im Carl Hanser Verlag, München 2008

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In der ganzen Natur…

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Foto Brigitte Fuchs

 

In der ganzen Natur ist kein Lehrplatz,

lauter Meisterstücke.

 

Johann Peter Hebel (1760-1826) deutscher Schriftsteller, Theologe und Pädagoge

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Der Pfau

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Foto Brigitte Fuchs

 

Tierliebe V

Dieser Vogel, beim Schlagen des Rades
Mit seiner gefiederten Schleppe
wird noch schöner und wagt es
sein Füdli zu zeigen, der Nette

 

Niklaus Meienberg (1940-1993) Schweizer Historiker, Schriftsteller und Journalist
Aus “Geschichte der Liebe und des Liebäugelns”, Limmat Verlag, Zürich 1992

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Das Überflüssige

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Nur das Überflüssige
braucht der Mensch
notwendig.

 

José Ortega y Gasset (1883-1955) spanischer Philosoph, Soziologe und Essayist
Zitat aus “Das grosse Buch der Weisheiten und Aphorismen”, Wilhelm Heyne Verlag, München, 1983

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Hinweis in Sachen Poesie

Pausenpoesie zum Neustarten

Initiiert von Anton G. Leitner startete am 21. März, dem Welttag der Poesie, das Lyrikprojekt zur Lutherdekade im Themenjahr 2015: Pausenpoesie zum Neustarten. http://www.luther2017-bayern.de in Kooperation mit DAS GEDICHT http://www.dasgedicht.de

In den nächsten 100 Tagen wird täglich ein Gedicht von 80 Autorinnen und Autoren aus 12 Nationen aufgeschaltet.

Darunter auch ein “Pausen-Text” von Brigitte Fuchs.

Reformatio / Reset

http://www.dasgedichtblog.de

 

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Welttag der Poesie

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Poesie ist Wahrheit, die in Schönheit wohnt.

Robert Gilfillan

 

Poesie ist die Muttersprache des menschlichen Geschlechts, wie der Gartenbau älter als der Acker, Malerei älter als Schrift, Gesang älter als Deklamation…

Johann Georg Hamann

 

Poesie ist Darstellung des Gemüts – der inneren Welt in ihrer Gesamtheit.

Novalis

 

Poesie gehört zu den gesteigerten Sinnenreizen, die durch Worte, also indirekt, erregt werden. Noch kürzer könnte man sagen: Poesie sei Genuss durch Worte.

Fritz Mauthner

 

Poesie ist wie ein Duft, der sich verflüchtigt und dabei in unserer Seele die Essenz der Schönheit zurücklässt.

Jean Paul

 

P. S. Die ersten Blogbesucher und Blogbesucherinnen schrieben gleich eigene, wunderbare Definitionen zur Poesie ins Kommentarfeld. Ich werde also für einmal nicht antworten, sondern mich mit allen, die hier lesen, an diesen und weiteren Umschreibungen freuen!

Was ist Poesie denn für Sie?

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Sei heiter!

 

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Heiterkeit des Herzens schliesst wie der Frühling

die Blüten des Inneren auf.

 

Jean Paul (1763-1825) eigentlich Johann Paul Friedrich Richter, deutscher Schriftsteller

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Nun wird sich alles wenden…

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(…)

Nun wird sich alles wenden:

das Wetter und das Kleid.

Es duftet allerenden

nach Frühjahrsreinlichkeit.

(…)

 

James Krüss (1926-1997) deutscher Schriftsteller
Zitat aus dem Gedicht “Es krokusst und es primelt”
In “Ein Vers für dich”, Hrsg. Dorothee Dziewas, R. Brockkaus Verlag, RBt 587, Wuppertal 1996 / 2002

 

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Dann geh doch!

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Wenn du glaubst
Du verschwendest dein Leben mit mir
Dann geh doch.
Und was gestern noch war
Zählt heut nicht mehr bei dir
Dann geh doch.
Wenn du glaubst
Dass die Zeit für dich sinnlos verstreicht
Und ein Morgen
Der dämmert
Dem anderen gleicht
Und der Sinn meiner Worte dich nicht mehr erreicht
Dann geh doch.

(…)

 

Anfangszeilen aus dem Songtext von Howard Carpendale: “Dann geh doch”
Text aus dem Internet

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