Archiv der Kategorie: Texte

Alte Weisheit

Foto Brigitte Fuchs

 

Ein bisschen Grütze unter der Mütze
war schon immer was nütze,
aber ein gutes Herz unter der Weste,
ist noch immer das Beste.

 

Unbekannter Verfasser

 

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Stimmt

Fotos Brigitte Fuchs

 

 

Sich hinter der Türe verstecken
gilt nicht aufs Glück einhämmern
bringt nichts und Lügen haben
keine Beine – stimmt!

 

 

Brigitte Fuchs
Aus „Es tanzt der Stein“ Gedichte, edition 8, Zürich 2014

 

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Weihnachten

 

Foto und Beschriftung Brigitte Fuchs

 

 

Am
Ende vom
Jahr wird einiges
klar: Der Winter zieht ein

und
Weihnacht
soll sein. Die Sterne,
das Licht, die hellere Sicht. –

Allen
friedvolle
Festtage und viel helle
Sicht im Jahr 2020 sowie alles

Liebe
und Gute wie
Gesundheit, Glück und
Lebensfreude wünscht herzlich

 

Brigitte Fuchs

 

 

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Freundschaft

Foto Brigitte Fuchs

 

Wähle deine Freunde nach ihrer seelischen Qualität aus,
auch wenn sie deine eigenen Hoffnungen und dein Bestreben nicht teilen.
Bleibe nicht allein. Du brauchst eine grössere, menschliche Familie,
um dein Herz öffnen und dich befreien zu können. Betrachte sie als Brüder
und Schwestern, mit denen du ein Geheimnis teilst.

 

 

Aus Tibet
Gelesen bei Aphorismen.de

 

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Die gute alte Postkarte

Foto Brigitte Fuchs

 

 

150 Jahre ist sie alt, die Postkarte, und war damals so eine Art SMS, eine Überbringerin persönlicher, schneller und erschwinglicher Kurzbotschaften.

Wer mehr dazu wissen möchte, lese den folgenden Artikel:

 

https://www.aargauerzeitung.ch/kultur/150-jahre-postkarte-und-der-schweizer-trick-der-sie-bunt-machte-135732555

 

Fotos Brigitte Fuchs

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Ich kannte einen Hund…

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Ich kannte einen Hund, der war so gross wie ein Mann, so arglos wie ein Kind und so weise wie ein Greis. Er schien so viel Zeit zu haben, wie in ein Menschenleben nicht geht. Wenn er sich sonnte und einen dabei ansah, war es, als wollte er sagen: Was eilt ihr so? Und er hätte es gewiss gesagt, wenn man nur gewartet hätte.

 

 

Karl Kraus (1874-1936) österreichischer Schriftsteller, Publizist und Satiriker
Aus „Nachts“ Aphorismen, Deutscher Taschenbuch Verlag, München 1968

 

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Lose Folge: Sagenweg V (letzter Beitrag)

In loser Folge zeige ich hier einige Bilder vom „Freiämter Sagenweg“ in Waltenschwil/Aargau.

„Am 2. Freiämter Bildhauer-Symposium 2010 schufen zwölf Künstler/innen im Wald Skulpturen zu je einer Freiämter Sage. Als Materialien verwendeten sie Muschelsandstein, Stahl, Holz, Styropor und Beton.“

Auf Infotafeln kann man Näheres erfahren und auch die Sagen lesen.
Den untenstehenden Sagentext entnahm ich der Website:

www.freiamt.ch/freizeit-erlebnis/freiaemter-sagenweg/

 

Fotos Brigitte Fuchs; Künstler: Pat Stacey, Steinbildhauer, www.steinwerkstatt.ch

 

Der Tanzplatz von Zufikon

 

„Bei Zufikon gab es am alten Spielweg einen Tanzplatz von dem 
man erzählte, dass hier die lustigen Reussjungfern mit gänsefüs
sigen Waldmännchen vertrauliches ‚Stelldichein‘ hielten und gerne 
miteinander tanzten. Auch Hexen seien auf dem Besenstiel hier
her geritten zu einem nächtlichen Treffen. Schwarze Grasringe auf 
dem Tanzplatz zeugten vom wilden Feuertanz der nächtlichen 
Gäste mit dem gehörnten Bösen. Heute ist aber alles verschwun
den, und niemand kann mehr sagen, wo einst der düstere Tanzplatz genau lag.“

 

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Lose Folge: Sagenweg IV

In loser Folge zeige ich hier einige Bilder vom „Freiämter Sagenweg“ in Waltenschwil/Aargau.

„Am 2. Freiämter Bildhauer-Symposium 2010 schufen zwölf Künstler/innen im Wald Skulpturen zu je einer Freiämter Sage. Als Materialien verwendeten sie Muschelsandstein, Stahl, Holz, Styropor und Beton.“

Auf Infotafeln kann man Näheres erfahren und auch die Sagen lesen.
Den untenstehenden Sagentext entnahm ich der Website:

www.freiamt.ch/freizeit-erlebnis/freiaemter-sagenweg/

 

Fotos Brigitte Fuchs

Künstlerin: Bertha Shortiss, Bildhauerin; www.shortiss.com

 

Der Teufel an der Isenburg

„Auf der Isenburg bei Isenbergschwil soll ein schwarzer Teufel 
hocken, welcher am Karfreitag seinen jahrelang bewachten Schatz 
hervorhole und an der Frühlingssonne das glänzende Gold leuch
ten lasse. Zwei mutige Männer beschlossen einst, dem Bösen den mächtigen Goldschatz zu rauben. Auf dem steinigen Weg zur Isenburg, wo man vor Jahren römische Ruinen fand, stiessen sie auf eine riesige Kröte, welche ihnen den Weg versperrte. Sie spritzte einen Saft aus und vertrieb die beiden Gesellen, die nur mit einem mächtig geschwollenen Kopf davon kamen.“

 

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Lose Folge: Sagenweg III

In loser Folge zeige ich hier einige Bilder vom „Freiämter Sagenweg“ in Waltenschwil/Aargau.

„Am 2. Freiämter Bildhauer-Symposium 2010 schufen zwölf Künstler/innen im Wald Skulpturen zu je einer Freiämter Sage. Als Materialien verwendeten sie Muschelsandstein, Stahl, Holz, Styropor und Beton.“

Auf Infotafeln kann man Näheres erfahren und auch die Sagen lesen.
Den untenstehenden Sagentext entnahm ich der Website:

www.freiamt.ch/freizeit-erlebnis/freiaemter-sagenweg/

 

Foto Brigitte Fuchs

Künstler der Stelen: René Philippe, Steinbildhauer; www.rene-philippe.com

 

Hexenmusik im Maiengrün

 

„Hin und wieder hörte man im Hägglinger Maiengrün und am 
Anglikerberg eine seltsame Musik erklingen und wer den geheim
nisvollen Tönen nachging, verirrte sich und musste stundenlang im 
Wald umherwandern. Es sollen Hexen gewesen sein, die neugierige 
Wanderer auf Irrpfade lockten und sie mit ihrer Musik betörten, 
sodass sie auf falsche Pfade gerieten. Besonders auf dem Angliker
berg, wo man von zwei alten Grabhügeln zu berichten weiss, seien 
die einheimischen Hexen gern geweilt und haben im Birch lustig 
musiziert, darum nannte das Volk diese seltsamen Töne auch Birch
musik.“

 

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Lose Folge: Sagenweg II

In loser Folge zeige ich hier einige Bilder vom „Freiämter Sagenweg“ in Waltenschwil/Aargau.

„Am 2. Freiämter Bildhauer-Symposium 2010 schufen zwölf Künstler/innen im Wald Skulpturen zu je einer Freiämter Sage. Als Materialien verwendeten sie Muschelsandstein, Stahl, Holz, Styropor und Beton.“

Auf Infotafeln kann man Näheres erfahren und auch die Sagen lesen.
Den untenstehenden, leicht gekürzten Sagentext entnahm ich der Website:

www.freiamt.ch/freizeit-erlebnis/freiaemter-sagenweg/

 

Fotos Brigitte Fuchs

Künstler der Skulptur: Felix Bitterli, Sins

 

Das Rüssegger Licht an der Reuss

 

„Ulrich III. von Rüssegg war mit der hübschen Nachbarstochter en
net der Reuss, mit Elisabeth von Hünenberg, glücklich verheiratet. 
Mit ihren Kindern ging die Hünenbergerin oft in die väterliche 
Burg auf gastliche Visite. Eines Abends wurde es unverhofft früh 
finster und in dunkler Abendzeit kam die frohe Gesellschaft endlich 
an die Reuss, machte es sich im bereitliegenden Fährschiff bequem 
und stiess vom Hünenberger Ufer ab. Allein in der dunklen Nacht 
sah der Fährmann vergeblich nach dem Rüssegger Landeplatz mit 
dem Sturmlicht aus. Das Fährschiff geriet in arge Not, die Reuss
wellen schlugen über die Bootswand und der Weidling schaukelte 
bedenklich. Zwei Buben der Rittersfrau stürzten voll Schrecken ins 
nachtdunkle Wasser und unter wehem Hilferuf gingen sie unter. 
Endlich gelang die Landung des Schiffes am rettenden Ufer. Gross 
war die Trauer auf Rüssegg. Um in alle Zukunft ein solches Unheil 
zu bannen, stiftete der Freiherr Ulrich von Rüssegg eine hell strahlende Laterne am Reussplatz. So leuchtete das Rüssegger Licht all
abendlich über das Flusswasser, bewahrte vor Unheil und kündete 
den rettenden Anlegeplatz von weitem an.“

(…)

 

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