Archiv der Kategorie: Texte

O Herbst

Foto Brigitte Fuchs

 

 

O Herbst, was ist lieblicher, als deine Schritte im Tal?
Was ist herrlicher, als dein Wandel auf den Hügeln?
Der September ist die Zeit, Gedichte zu machen und
aus dem Leben ein Gedicht.

 

 

Wilhelm Raabe (1831-1910) deutscher Schriftsteller
Text aus dem Internet

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Papiers Natur

Foto Brigitte Fuchs

 

Papiers Natur ist Rauschen,
Und rauschen kann es viel,
Leicht kann man es belauschen,
Denn es stets rauschen will.

 

 

Aus „Des Knaben Wunderhorn“ Alte deutsche Volkslidtexte, zusammengestellt von Achim von Arnim und Clemens Brentano in den Jahren 1805 bis 1808. Seither gibt es davon viele verschiedene Ausgaben

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Songtext mit Farbvariation

Foto Brigitte Fuchs

 

Er hat ein blau-gelbes Gummiboot
Mit diesem Gummiboot fahren wir hinaus

 

Refrain des Songtextes von Wencke Myhre, worin des Gummiboot selbstverständlich knallrot ist…

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Folklore

Fotos Brigitte Fuchs: Blick von der Ruine Neu Falkenstein

 

Luegid, vo Bärg und Tal
flieht scho der Sunnestrahl,
luegid uf Auen und Matte
wachse die dunkele Schatte,
d’Sunn uf de Bärge no stoht!
O wie sy d’Gletscher so rot!
O wie sy d’Gletscher so rot.

(…)

 

Altes Mundart-Lied
Text: Josef Anton Henne (1798-1870), Musik: Ferdinand Huber (1791-1863)

 

 

 

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Seelenfarben

Fotos Brigitte Fuchs: gesehen in einem Schaufenster in Brugg

 

 

Im Allgemeinen ist also die Farbe ein Mittel, einen direkten Einfluss auf die Seele auszuüben. Die Farbe ist die Taste. Das Auge ist der Hammer. Die Seele ist das Klavier mit vielen Saiten. Der Künstler ist die Hand, die durch diese oder jene Taste zweckmässig die menschliche Seele in Vibration bringt.

 

 

Wassily Kandinsky (1866-1944) russischer Maler, Grafiker und Kunsttheoretiker, der auch in Deutschland und Frankreich lebte und arbeitete

Text gefunden in „Farben hören“ Das Musikalische in der Kunst, eine Zitatensammlung, Hrsg. Jean-Peter Braun, ars momentum Kunstverlag GmbH, Witten 2006

 

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Der Rotmilan

Foto Brigitte Fuchs

 

 

Eben noch zog er weite Kreise im Blau.

Nun sitzt der König unserer Sommerwiesen auf seinem Lärchenthron,

schaut huldvoll herab auf sein duckmäuserisches Volk.

Im Westen zieht grollend ein Gewitter auf.

 

Brigitte Fuchs

 

 

Foto Brigitte Fuchs

 

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…wie die Hirsche des Forsts

Fotos Brigitte Fuchs

 

Der Mensch kann’s nicht verleugnen, dass er einst glücklich war wie die Hirsche des Forsts, und nach unzähligen Jahren glimmt noch in uns ein Sehnen nach den Tagen der Urwelt, wo jeder die Erde durchstreifte wie ein Gott, eh, ich weiss nicht was? den Menschen zahm gemacht, und noch, statt Mauern und totem Holz, die Seele der Welt, die heilige Luft allgegenwärtig ihn umfing.

 

Friedrich Hölderlin (1770-1843) deutscher Theologe, Dramatiker und Dichter
Aus dem „Hyperion“ (Der Eremit in Griechenland)

 

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Märchenhaft

Foto Brigitte Fuchs

 

(…)

Die Mädchen waren fortgesprungen, aber der Bär rief ihnen nach: »Schneeweisschen und Rosenrot, fürchtet euch nicht, wartet, ich will mit euch gehen.« Da erkannten sie seine Stimme und blieben stehen, und als der Bär bei ihnen war, fiel plötzlich die Bärenhaut ab, und er stand da als ein schöner Mann und war ganz in Gold gekleidet. »Ich bin eines Königs Sohn«, sprach er, »und war von dem gottlosen Zwerg, der mir meine Schätze gestohlen hatte, verwünscht, als ein wilder Bär in dem Walde zu laufen, bis ich durch seinen Tod erlöst würde. Jetzt hat er seine wohlverdiente Strafe empfangen.«

Schneeweisschen ward mit ihm vermählt und Rosenrot mit seinem Bruder, und sie teilten die grossen Schätze miteinander, die der Zwerg in seiner Höhle zusammengetragen hatte. Die alte Mutter lebte noch lange Jahre ruhig und glücklich bei ihren Kindern. Die zwei Rosenbäumchen aber nahm sie mit, und sie standen vor ihrem Fenster und trugen jedes Jahr die schönsten Rosen, weiss und rot.

 

Schluss des Märchens „Schneeweisschen und Rosenrot“ der Gebrüder Grimm
Text aus dem Internet

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Kiosk

Foto Brigitte Fuchs

 

(…)

Bini Gottfried Stutz e Kiosk? Oder bini öppen e Bank?
Oder gseehni uus wines Hotel? Oder wine Kasseschrank?
Bini Gottfried Stutz e Kiosk? Oder bini öppen e Bank?
Oder gseehni uus wines Hotel? Oder wine Kasseschrank?

(…)

 

Refrain des Songtextes der legendären Gruppe „Rumpelstilz“ (gesungen von Polo Hofer)

 

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Sagen die Himmlischen…

Foto Brigitte Fuchs

 

(…)

Alles prüfe der Mensch, sagen die Himmlischen,
Dass er, kräftig genährt, danken für alles lern,
Und verstehe die Freiheit,
Aufzubrechen, wohin er will.

 

 

Friedrich Hölderlin (1770-1843) deutscher Dichter
Letzte Strophe seines Gedichtes „Lebenslauf“
Gelesen in „Hab Dank für alles“, Edition Poesie, LiCo Verlags- und Werbegesellschaft mbH, Bergisch Gladbach 2005

 

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Ich hoffe, es mache Ihnen/euch nicht zu viele Unannehmlichkeiten und freue mich weiterhin auf tolle, engagierte, witzige oder einfach nette Rückmeldungen.

Mit lieben Grüssen an alle,

Brigitte Fuchs

 

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